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Ausstellung „Süß & Bitter“ von Make Chocolate Fair!

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In welchem Land werden 100 Tafeln Schokolade pro Kopf im Jahr vertilgt? Wer bekommt das größte Stück von jeder Schokolade ab? Und warum essen Kakaobauern und -bäuerinnen keine Schokolade?

Die Wanderausstellung "Süß & Bitter" der Kampagne Make Chocolate Fair! gibt viele Antworten rund um den süßen Genuss und die bittere Wahrheit über Schokolade. Die Ausstellung kann von allen interessierten Gruppen ausgeliehen und an öffentlichen Orten präsentiert werden.

An fünf Entdeckerstationen erfahren die Besucherinnen und Besucher, ob Schokolade wirklich glücklich macht und lernen den Weg von der Kakaobohne zur Schokolade kennen. Darüber hinaus können sie echte Kakaoschoten anfassen und Kakaobohnen probieren.

Außerdem informiert die Wanderausstellung über das Leben der Kakaobauern und -bäuerinnen und darüber, was die Gründe für Armut in den Kakaoanbauregionen sind. Afia Owusu von der African Cocoa Coalition aus Ghana berichtet an einer Höhrstation, warum immer mehr junge Menschen die Kakaoplantagen ihrer Eltern nicht übernehmen wollen und der Preis für Kakaobohnen zu niedrig ist. Eine Videostation veranschaulicht mit eindrucksvollen Bilder die täglichen Herausforderungen, vor denen Kakaobauernfamilien in Ghana stehen.

Doch die Ausstellung will nicht nur informieren, sondern auch aktivieren. So werden die kreativen Aktionen der Kampagne Make Chocolate Fair! mit streikenden Weihnachtsmännern und protestierenden Osterhasen an einer weiteren Videostation präsentiert. Außerdem regt die Ausstellung dazu an, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken und zeigt Beispiele auf, wie VerbraucherInnen selbst aktiv werden können.

Wer Lust hat, die Ausstellung in seiner Stadt, Pfarrgemeinde oder Uni zu zeigen, kann sich mit INKOTA in Verbindung setzen. Das Netzwerk berät und unterstützt Interessierte bei der Organisation der Ausstellungspräsentation und bei begleitenden Veranstaltungen.