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Weltagrarhandel und EU-Agrarpolitik. Globle Agrarmärkte oder lokale Ernährungssouveränität.

geprüft

Weltagrarhandel und EU-Agrarpolitik. Globle Agrarmärkte oder lokale Ernährungssouveränität.

Autoren: 
Agrar Koordination
Erscheinungsjahr: 
2013
Themen: 
Weltwirtschaft / Welthandel
Globalisierung
Landwirtschaft
Ernährung
Zielgruppen: 
Sekundarstufe II
Berufsschule
Erwachsenenbildung
Schulfächer: 
Wirtschaft
Politische Bildung

Was wir täglich essen wächst bei Weitem nicht auf Feldern in der Nähe. Kein anderer Wirtschaftssektor ist globalisierter als der Handel mit Agrargütern. Der internationale Handel wird durch weltweite Abkommen oder bilaterale Abkommen geregelt. Wie schwierig das ist zeigt, das Scheitern der Verhandlungen der Doharunde der Welthandelsorganisation und das Ringen um eine Reform der EU Agrarpolitik für die Zeit von 2014 bis 2019.

Mehr Rechte für die Entwicklungsländer, mehr oder weniger „Greening“ bei der EU? Mehr Öko oder weniger? Welche Rechte sollen VerbraucherInnen haben? Wie fördert man eine Landwirtschaft die die Umwelt schont, die Arbeitsplätze auf dem Land schützt und wirtschaftliche ist? Das weite Feld der Agrarpolitik betrifft nicht nur Bauern und Bäuerinnen, sondern alle! Die Entscheidungen in der EU und bei der WTO haben intensive Folgen für die Menschen in den Entwicklungsländern und ihre Ernährungssouveränität.

Diese Heft soll einen kleinen Einblick geben in die vielen Verflechtungen und widersprüchlichen Interessenslagen von Verbrauchern, Industrie, Handel und Landwirten.

Dieses Heft wurde vorwiegend als Hintergrundinformation für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I und II  konzipiert. Auch Schüler der Oberstufe können das Heft nutzen, wenn sie bereits über das nötige Grundlagenwissen verfügen. Das Heft enthält Aufgaben, Arbeitsaufträge und Ideen für den Unterricht und bietet eine Grundlage für weitere Recherchen zu diesem Themenbereich. Es werden darüber hinaus eine Liste von weiterführenden Publikationen und links, die im Internet verfügbar sind, angegeben.  

Die Bearbeitung der gestellten Aufgaben dient in erster Linie der politischen Willensbildung des einzelnen Schülers speziell zu diesem Thema, aber fördert darüberhinausgehend einen kritischen Umgang mit gesellschaftlich relevanten Themen. Es ermutigt dazu, seinen eigenen Standpunkt zu beziehen und mündlich zu diskutieren sowie sich in die Lange zu versetzten, sich zu jedem Thema umfassend aus verschiedenen Quellen zu informieren.