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Unterrichtsmaterial Diskriminierung für die Grundschule

Unterrichtsmaterial Diskriminierung für die Grundschule

Autoren: 
GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V.
Erscheinungsjahr: 
2018
Themen: 
Diskriminierung
Gender
Zielgruppen: 
Grundschule
Schulfächer: 
Deutsch
Sachunterricht

Haben alle Schüler/-innen die gleichen Chancen sich im Schulgebäude zu bewegen? Welche Sprachen sprechen die Lehrer/-innen im Unterricht? Anhand von praktischen Arbeitsblättern werden die Schüler/-innen dazu angeregt, über diskriminierende Sprache sowie Alltagsdiskriminierung nachzudenken. In den Hintergrundinformationen des Moduls wird Diskriminierung als abstraktes Konzept erklärt. Dabei wird auf Diskriminierung in afrikanischen Ländern sowie in Deutschland eingegangen. Als Role Model wird einer der bekanntesten Menschenrechtsaktivisten in Uganda vorgestellt: Dr. Frank Mugisha. Er kämpft gegen Diskriminierung von sexuellen Minderheiten.

Die flexiblen Unterrichtsmaterialien für Afrika in der Schule umfassen differenzierte Hintergrundinformationen, Arbeitsblätter für den praktischen Unterricht, ein Role Model, das Handlungsoptionen für Schüler/-innen aufzeigt, und ein Projektbeispiel aus Afrika. Mit wenig Vorbereitungszeit können Lehrer/-innen einführende Unterrichtseinheiten zu den jeweiligen Themen gestalten.

Für den Zugang zum Material ist eine Registrierung erforderlich, dann wird ein Downloadlink per Mail verschickt.

Kommentar einer unabhängigen Gutachterin im Auftrag des Portals Globales Lernen:

Die Aufgaben und Fragen regen dazu an, über die Schule als diskriminierungssensiblen Raum nachzudenken sowie die Unterschiedlichkeit jedes einzelnen Kindes wertzuschätzen. Es können verschiedene Methoden benutzt werden. Ergänzende Hinweise helfen bei der individuellen Vorbereitung des Unterrichts. Die Hintergrundinformationen sind ausführlich und gut; leider fallen die zwei Arbeitsblätter im Gegenzug etwas dürftig aus. Die Arbeitsblätter sind zielgruppengeeignet, allerdings kommt die didaktische Umsetzung des Gesamtthemas zu kurz. Die Aussage „Nur wenn sich das Verhalten und die Lebensweise der Menschen im Globalen Norden ändern, kann eine weltweit nachhaltige Entwicklung gelingen“ ist ein wenig zu eindimensional.