Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Ping auf den Spuren des Klimawandels in Südamerika

Ping auf den Spuren des Klimawandels in Südamerika

Autoren: 
Lateinamerika-Zentrum e.V.
Erscheinungsjahr: 
2017
Themen: 
Klimaschutz
Klimawandel
Zielgruppen: 
Grundschule
Schulfächer: 
Sachunterricht
Länder: 
Chile
Peru
Brasilien
Bolivien
Mexiko

Das Lateinamerika-Zentrum (LAZ) arbeitet seit über 50 Jahren in enger Kooperation mit verschiedenen einheimischen Organisationen in Lateinamerika und bekommt Einblick in die Auswirkungen des Klimawandels vor Ort. In den vergangenen Jahren hat das LAZ von seinen Partnern wiederholt Berichte erhalten, wie massiv die Klimaveränderungen das Leben der Menschen an unterschiedlichen Orten tatsächlich beeinflussen - damit einhergehend erreichte das LAZ auch immer wieder die Botschaft der Wichtigkeit von Sensibilisierungsarbeit in Bezug auf den Klimawandel.

Das Projekt „Expedición Sur“: Ping auf den Spuren des Klimawandels in Lateinamerika will mehr Bewusstsein für die immer dringlicher werdende Herausforderung des globalen Klimawandels zu schaffen. Dabei soll aufgezeigt werden, wie unsere Verhaltensweisen im globalen Norden im direkten Zusammenhang mit den Lebensbedingungen der Menschen in Lateinamerika stehen. Die angebotenen Projekttage sollen sensibilisieren und zu konkretem Handeln aktivieren. Zentrales Bildungsmaterial ist das Kinderbuch „‘Expedición Sur‘: Ping auf den Spuren des Klimawandels in Lateinamerika“ für Grundschüler/-innen der 3. und 4. Klasse. Das Kinderbuch eignet sich für unterschiedliche Grundschulfächer.

Protagonist des Kinderbuches ist das Projektmaskottchen, der kleine Pinguin Ping. Gemeinsam mit Ping lernen die Kinder an unterschiedlichen Stationen die verschiedenen Auswirkungen des Klimawandels kennen. Im Laufe des Projekttages erfahren sie, dass der Klimawandel Folgen für das alltägliche Leben hat und durch unsere Verhaltensweisen bedingt wird. Dadurch werden sie dazu angeregt, über Möglichkeiten des Klima- und Umweltschutzes in ihrem eigenen Alltag nachzudenken. Die von der Projektleiterin durchgeführten Projekttage in den Grundschulen werden jeweils durch Migrant/-innen aus Lateinamerika unterstützt. Die Lateinamerikaner/-innen können einen direkten Bezug zu den Klimafolgen in ihren Herkunftsländern herstellen. Durch den persönlichen Kontakt entsteht bei den Kindern ein direktes Nachempfinden für die Menschen, die vom Klimawandel betroffen sind. Ebenfalls bauen die lateinamerikanischen Bildungsreferent/-innen z.Zt. Ping-Schulpartnerschaften in ihren Heimaltändern auf.  Ab der Seite S. 63 im Ping-Buch finden Lehrer/-innen und pädagogische Fachkräfte zudem einen Leitfaden mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kapitel und Anregungen für den Unterricht.