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INDIGENE WEGE - Wandel-Erfahrungs-Geschichten indigener Gemeinschaften zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)

geprüft

INDIGENE WEGE - Wandel-Erfahrungs-Geschichten indigener Gemeinschaften zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)

Autoren: 
INFOE e.V.
Erscheinungsjahr: 
2020
Themen: 
Nachhaltigkeitsziele / SDGs
Gesundheit
Nachhaltigkeit
Gerechtigkeit
Ressourcen
Indigene Völker
Zielgruppen: 
Sekundarstufe I
Sekundarstufe II
außerschulische Jugendarbeit
Schulfächer: 
Deutsch
Fremdsprachen
Politische Bildung
Religion / Ethik
Geographie
Geschichte
Kunst
Bildende Kunst
Naturwissenschaftlicher Unterricht
Musik
Mathematik
Sachunterricht
Titelseite „INDIGENE WEGE“. Quelle: INFOE e.V.

Die ‚Wandel-Erfahrungs-Geschichten‘ zu den 17 SDGs informieren über das Engagement indigener Gemeinschaften für nachhaltige Entwicklung und den Umgang mit lokalen Auswirkungen der weltweiten sozial-ökologischen Krise. Die dargestellten globalen Zusammenhänge zeigen die Verknüpfungen zwischen dem Handeln von Menschen in Deutschland mit der Situation indigener Völker auf. Sie eröffnen Gestaltungsspielräume für alle, die sich für nachhaltige Veränderungen auf den Weg machen möchten.

Die Handreichungen zur Publikation „Indigene WEGE“ eröffnen über die Erfahrungen verschiedener Menschen dieser Erde einen Zugang zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (den SDGs, entsprechend der englischen Bezeichnung‚ Sustainable Development Goals). Mit diesen Handreichungen sollen Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie weitere Bildungsakteurinnen und -akteure dazu angeregt werden, sich in ihrer Arbeit mit den 17 SDGs und ihren Inhalten zu beschäftigen und sich dabei von den Geschichten aus indigenen Gemeinschaften inspirieren und motivieren zu lassen.

Die einzelnen Themen greifen Schwerpunkte und Unterziele der jeweiligen nachhaltigen Entwicklungsziele und der individuellen, regionalen Erfahrungen der Autorinnen und Autoren aus ihrem Leben und ihrer Arbeit mit und in indigenen Gemeinschaften auf. Das Ziel ist es, durch Einblicke in die Realität der Geschichtenerzählerinnen und -erzählern, in ihre Handlungsweisen und Mechanismen in Bezug auf Nachhaltigkeit, einen Perspektivenwechsel seitens der Teilnehmenden von Bildungsveranstaltungen sowie Empathie mit und für indigene Gruppen zu ermöglichen. Durch die Anbindung an Fragen aus dem Lebensumfeld von Schülerinnen und Schülern sowie jungen Erwachsenen in Deutschland wird zum Reflektieren, zum Handeln und Mitgestalten einer nachhaltigeren Zukunft für alle Menschen eingeladen.

Die Broschüre und das Begleitheft wurden von INFOE, dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie, publiziert.

Kommentar einer unabhängigen Gutachterin im Auftrag des Portals Globales Lernen:

Das Material bietet eine Fülle an weiterführenden Links und Informationen, von der sich Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nicht abgeschreckt gefühlt sollten. Wenn man viele bzw. alle nutzen möchte, bedarf es viel Vorarbeit für die Lehrkraft. Die genannten Methoden sind hauptsächlich Sammlungen von Methoden verschiedenster Anbieter. Die indigenen Geschichten sind eine tolle Idee für das Globale Lernen und in dieser Ausführlichkeit fast neuartig. Was in dem Material leider fehlt, ist eine kritische Reflektion des Begriffes „Kultur“. Dies sollte von Seiten der durchführenden Person in jedem Fall stattfinden.