Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Verschwörungserzählungen in Zeiten einer Pandemie - Welche Aufgabe hat machtkritische Bildungsarbeit?

Verschwörungserzählungen in Zeiten einer Pandemie - Welche Aufgabe hat machtkritische Bildungsarbeit?

Datum: 
11.05.2021
Ort: 
online
Deutschland
0

Während der COVID-19-Pandemie verbreiteten sich Verschwörungsideologien wie QAnon weltweit. Verschwörungserzählungen gewannen auch in Deutschland seit Mitte März 2020 auf Telegram, Youtube und Instagram massiv an Reichweite. Für politische Bildung ist diese Entwicklung relevant: Wie kann beispielsweise digitale Mündigkeit gestärkt werden damit Menschen sich nicht in Filterblasen verlieren? Das F3_kollektiv fragt sich aber auch: Wie kann oder muss machtkritische Bildung auf Gefühle der Angst und Ohnmacht eingehen? Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen finden ihre Antworten in fiktiven „Mächtigen“. Die in Verschwörungs-Chats oft geäußerte Forderung nach „Freiheit“ veranlasst uns außerdem zu der Frage, wie je nach Zielgruppe die Auseinandersetzung mit Privilegien und struktureller Diskriminierung gestaltet wird.

Mit Elisabeth Fast von der Amadeu Antonio Stiftung wird diskutiert, wie Bildung ein differenziertes und strukturelles Verständnis von Macht fördern müsste. Die Referentin gibt eine Einführung in Verschwörungsideologien und zeigt auf, welche Anforderungen sich daraus für die pädagogische Arbeit ergeben. Nach dem Vortrag können Teilnehmer*innen ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes #digital_global von F3_kollektiv statt. Anmeldung mit Anmeldeformular über die Website oder per Mail an digitalglobal@f3kollektiv.net.