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Feminist Futures Festival

Feminist Futures Festival

Datum: 
12.09.2019 - 15.09.2019
Ort: 
Zeche Zollverein
Essen
Deutschland
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Weltweit gewinnen feministische Bewegungen an Stärke: Lautstark und vielfältig stellen sie sich dem neoliberalen Ausverkauf des Gesundheitssystems und schlechten Arbeitsbedingungen entgegen. Sie kämpfen gegen sexuelle Gewalt, rassistische Ausgrenzungen und die Zerstörung der natürlichen Umwelt. Sie treten für soziale Gerechtigkeit als Grundlage für Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben ein. Damit gehören sie zu den wichtigsten Gegner*innen eines globalen Rechtspopulismus und bauen an einer besseren Zukunft für alle. Um die Bewegungen zu stärken und weiterzuentwickeln, braucht es Orte für Debatten, um voneinander zu lernen. Einen solchen Ort möchten die Rosa Luxemburg Stiftung, das Konzeptwerk Neue Ökonomie und das Netzwerk Care Revolution mit einem internationalen Festival im September in der Zeche Zollverein in Essen bieten.

Es ist also alles in Bewegung: Feminist*innen mit verschiedenen Erfahrungen und Hintergründen kommen wieder oder das erste Mal zusammen. Es entstehen Handlungsweisen, die auf etwas Gemeinsames orientieren ohne Unterschiede zu verschweigen. Somit kann eine Einheit in der Differenz möglich werden. Sie verbinden feministische und queer-feministische Anliegen mit konsequenter Kapitalismuskritik und Klassenpolitik.

Die Vorbereitung gestalten viele lokale und überregionale Unterstützer*innen aktiv und vielfältig mit. Es soll Podien und Workshops für theoretische ebenso wie praxisnahe Fragen geben. Es gibt Zeit für Trainings und Gesprächsrunden. Es soll an ältere feministische Praxen der ‚Selbsterfahrung‘ angeschlossen und über feministische Gesundheit genauso gelernt werden, wie über Transformatives Organizing. Auch unterschiedliche Formen künstlerischer und kultureller Beiträge werden zentraler Bestandteil des Programms sein. Gemeinsam werden Filme geschaut und darüber diskutiert, es wird Bühnen geben für Musik, wie für gesprochenes Wort, Theater und Performances.

Das Festival ist offen für alle Interessierten. Es wird am Samstag aber auch einen räumlich getrennten Bereich für Frauen, Lesben, Trans, Inter und Queer geben.