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E-Mobilität und Öko-Kolonialismus - Perspektiven aus Kupfer- und Lithium-Bergbauregionen in Chile

E-Mobilität und Öko-Kolonialismus - Perspektiven aus Kupfer- und Lithium-Bergbauregionen in Chile

Datum: 
19.10.2021
Ort: 
online
Deutschland
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Die Referentin Andrea Vásquez Alfaro aus Chile schildert die Bedeutung des Rohstoffes Kupfer auf dem Weltmarkt und hebt dabei die Rolle der Autoindustrie hervor. Sie berichtet außerdem von den sozialen, ökonomischen und kulturellen Bedingungen im Norden Chiles und zeigt auf, welche Auswirkungen die weltweite Nachfrage nach Lithium und Kupfer in den Territorien hat. Die Referentin geht auf sozio-ökologische Konflikte rund um den Megabergbau in Antofagasta, der Hauptbergbauregion im Norden Chiles, ein.

Die Referentin stammt selbst aus der Region und lebt in Calama. Seit 2012 ist sie Mitglied der „Coordinadora por la defensa del Rio Loa y Madre Tierra”, einer Organisation die gemeinsam mit indigenen Frauen, Anwohnerinnen, Hausfrauen, Fachkräften und Arbeiterinnen gegen die sozial-ökologischen Auswirkungen des Bergbaus kämpft. Sie tun dies aus der Überzeugung, dass die Natur Rechte hat und das Wasser als Quelle des Lebens in einer Wüstenregion verteidigt werden muss.

Sie berichtet aus den daraus resultierenden Protesten und Forderungen aus den Territorium. Die Soziologin ordnet ein, welche Rolle Öko-Kolonialismus und Ideen von degrowth hierbei haben. Abschließend haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit sich mit Andrea Vásquez Alfaro über ihren Vortrag und über mögliche Alternativen auszutauschen.

Eine Veranstaltung von F3_kollektiv im Rahmen des Projektes #digital_global.