Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Argumentations- und Handlungstraining gegen Antisemitismus und menschenverachtende Einstellungen

Argumentations- und Handlungstraining gegen Antisemitismus und menschenverachtende Einstellungen

Datum: 
23.08.2019 - 25.08.2019
Ort: 
Euroville Jugend- und Sporthotel
Naumburg
Deutschland
0

Antisemitische und menschenverachtende Aussagen sowie stereotype Abbildungen begegnen uns in Öffentlichkeit und Politik, im privaten Umfeld oder in den sozialen Netzwerken im Internet. Antisemitismus in seinen vielfältigen Formen ist salonfähig und bleibt oft unwidersprochen. Nicht nur Neonazis machen in altbekannter Manier Jüdinnen und Juden für Probleme und Konflikte in der Welt verantwortlich. Verschwörungstheorien, der Nahostkonflikt, die Verantwortung für die Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus – das alles führt nicht selten zur Reproduktion antisemitischer Stereotype und zu antijüdischen Ausfällen. Das Seminar von Courage – Netzwerk für Demokratie und Courage soll helfen Hemmungen abzubauen, wenn es darum geht, klar gegen antisemitische und sonstige diskriminierende Meinungen aufzutreten. Das Argumentations- und Handlungstraining wird dabei von erfahrenen NDC-Trainer*innen durchgeführt.

Die verschiedenen Formen von Antisemitismus sind nicht in jedem Fall auf den ersten Blick eindeutig zu erkennen und die Diskussionen sind oft hitzig und emotional aufgeladen.

In dem Argumentations- und Handlungstraining werden zunächst einzelne inhaltliche Grundlagen für eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus und menschenverachtenden Einstellungen vermittelt.

Anschließend lassen sich mit Hilfe bestimmter Techniken und Instrumente dann wirkungsvolle Gegenargumentationen aufbauen. Verschiedene Ziele und Zielgruppen unserer Argumentation werden ebenso besprochen wie die Grenzen von Sachargumenten und Diskussionen.

In zahlreichen Praxisübungen probieren sich die Teilnehmenden in der Anwendung verschiedener Strategien und Argumente sowie in möglichen Handlungsweisen aus.

Zielgruppe sind Jugendliche und erwachsene Multiplikator*innen in der Jugend-, Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit.