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WUS-SDG-Förderpreis 2019: Die Gewinner/-innen stehen fest

WUS-SDG-Förderpreis 2019: Die Gewinner/-innen stehen fest

06.11.2019
Quelle: 
World University Service – Deutsches Komitee e. V. (WUS)
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Der World University Service (WUS) zeichnet seit 2016 jährlich Abschlussarbeiten aus, die sich mit den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der UN beschäftigen.

Im Rahmen des Deutschen Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat sich der WUS bereit erklärt, einen Preis zu den Sustainable Development Goals (SDGs) Flucht, Menschenrecht auf Bildung, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu vergeben. Das Besondere an diesem Preis ist, dass neben den Preisträgerinnen und Preisträgern alle eingereichten Abschlussarbeiten in einer digitalen Bibliothek eingestellt und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (http://www.wusgermany.de/de/wus-service/wus-aktuelles/wus-foerderpreis )

„Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr zwei hervorragende Abschlussarbeiten auszeichen können“, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des WUS, „und vor der Preisverleihung freuen wir uns auf einen sehr interessanten Vortrag von Frau Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, zum Thema „Nachhaltigkeit und Internationalisierung der Hessischen Hochschulen“.

Die ausgezeichneten Arbeiten sind:
1. Die Masterarbeit mit dem Titel „Urban agriculture in camp communities: New perspectives – Recommendations for action for community-based projects in the scope of urban agriculture in Palestinian refugee camps in Jordan“, verfasst von Svenja Binz, Julia Mira Brennauer und Phil-Torben von Lueder am Fachbereich Architektur der Technischen Universität Berlin. Sie befasst sich mit der urbanen Landwirtschaft in Geflüchtetencamps in Jordanien und weist zugleich überzeugend auf die wachsende Bedeutung der urbanen Landwirtschaft weltweit hin.

2. Jennifer-Louise Robinson hat an der Universität Osnabrück eine Masterarbeit mit dem Titel „Gemeinsam allein auf Tahriib. Wie somalische Menschen abseits legaler Wege mithilfe sozialer Netzwerke nach Deutschland kommen“ verfasst. Unter Anwendung verschiedener migrations- und netzwerktheoreteischer Konzepte arbeitet sie deutlich die Funktionen und Strukturen sozialer Netzwerke heraus und verortet sie überzeugend gesellschaftlich und kulturell.

Der Preis, der mit € 1.500,- dotiert ist, wird am 22. November 2019 feierlich in Wiesbaden an der Hochschule RheinMain verliehen. Um Anmeldung wird online oder per E-Mail an info@wusgermany.de gebeten.