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Erstmals re:publica in Afrika – Bundesentwicklungsministerium fördert Digitalisierung

Erstmals re:publica in Afrika – Bundesentwicklungsministerium fördert Digitalisierung

13.12.2018
Quelle: 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
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In der ghanaischen Hauptstadt Accra startet am Freitag die erste re:publica in Afrika. An zwei Tagen treffen sich über 500 Vertreter aus den Bereichen Start-ups, Wissenschaft, Politik, Kunst, Zivilgesellschaft, Netzaktivismus, Blogs und Medien. Das Bundesentwicklungsministerium ist der Hauptpartner der re:publica Accra.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Seit diesem Monat sind zum ersten Mal weltweit mehr Menschen online als offline. Für Entwicklungsländer ergeben sich ganz neue Chancen – für die medizinische Versorgung auf dem Land, neue Verkaufswege für Bauern, nachhaltige Mobilität oder neue Geschäftsmodelle für Start-ups. Afrika ist der Kontinent der Jugend und der Wachstumsmarkt der Zukunft. Mit der Digitalisierung kann Afrika riesige Entwicklungssprünge machen. Auf der re:publica in Accra entwickeln wir gemeinsam mit den jungen Afrikanern die Lösungen für Morgen."

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kooperiert mit den Organisatoren der aus Berlin bekannten re:publica-Konferenzen seit vier Jahren. Bei der re:publica in Accra entwickeln Vorreiter, Visionäre und Tüftler aus Afrika lokale digitale Lösungen und schaffen neue Beschäftigung. Das BMZ fördert solche digitalen Innovationen "Made in Africa" – auch um den Austausch zum digitalen Wandel zwischen Afrika und Deutschland zu vertiefen.

Ghana ist bereits ein Digital-Vorreiter in der Region. Mit fast 100 Sessions bietet die erste re:publica in Ghana eine Plattform für den aktiven zivilgesellschaftlichen Dialog zu Digitalthemen in Afrika. Vertreten sind in Accra "digital natives" und Teilnehmer aus über 30 Ländern, darunter 20 afrikanische Länder, wie Togo, Ghana, Elfenbeinküste, Mali, Ruanda, Sambia, Mosambik, Äthiopien, Südsudan, Kenia, Nigeria und Südafrika.

Die Veranstaltung in Accra wird gemeinsam mit lokalen Partnern wie dem ghanaischen Ministerium für Umwelt, Wissenschaft, Technik und Innovation und dem Inkubator und Co-Working-Space Impact Hub Accra organisiert.

Mehr Informationen zur re:publica sowie einen Livestream von der Bühne 1 gibt es im Internet unter https://accra18.re-publica.com und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #rpAccra.