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81 herausragende Initiativen zur Stärkung von Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

81 herausragende Initiativen zur Stärkung von Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

30.11.2018
Quelle: 
Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
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Am 28. November 2018 wurden in Bonn 32 Lernorte, 43 Netzwerke und sechs Kommunen für ihr herausragendes Engagement im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) ausgezeichnet. Die Preise für die 81 Initiativen aus ganz Deutschland wurden von Staatssekretär Christian Luft aus dem BMBF und der Präsidentin der DUK, Prof. Dr. Maria Böhmer, feierlich verliehen. Mit ihrer Arbeit tragen die Ausgezeichneten zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE bei.

Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde.

Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sich die ausgezeichneten Initiativen ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.