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Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt

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Klamotten bei H&M kaufen, mit dem Handy telefonieren oder süße Schokolade essen – alles Dinge, die für Kinder und Jugendliche zum Alltag gehören. Doch hinter all diesen Handlungen verbergen sich Geschichten, die die ganze Welt umspannen und oft in anderen Teilen der Erde Hunger, Armut und Menschenrechtsverletzungen hervorrufen: Textil-ArbeiterInnen in Bangladesch nähen zu Hungerlöhnen unsere Kleidung, das Erz Coltan in unseren Handys wird im Kongo unter miserablen Bedingungen abgebaut und noch immer schuften Kinder auf den Kakaoplantagen in Westafrika für unseren süßen Schokoladengenuss.

Das Projekt „Pfadfinden“ zu Globalem Lernen, möchte dazu beitragen, Jugendliche und Kinder über die globalen Zusammenhänge ihres Handelns aufzuklären und sie für die Auswirkungen und Konsequenzen zu sensibilisieren. Ziel ist es, Jugendlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, damit sie verantwortungsvoll in einer globalen Welt agieren können.

Hauptzielgruppe des Projekts sind Pfadfinder/-innen. Sie sind bereits Teil einer Jugendbewegung, die weltweit organisiert und engagiert ist und deren Leitbild durch die wesentlichen Grundsäulen Bildung und Lernen, sowie internationale Verständigung geprägt ist. Hier knüpft das Projekt „Pfadfinden – Aktiv für eine gerechte Welt“ an und möchte möglichst viele PfadfinderInnen als MultiplikatorInnen gewinnen, um gemeinsam mit ihnen Aktionen, Workshops und Seminare zu entwicklungspolitischen Themen zu entwickeln und diese in die Bewegung der Pfadfinder/-innen und darüber hinaus zu tragen.

2015 startete das auf drei Jahre angelegte von der EU geförderte Projekt, das von inkota e.V. in Zusammenarbeit mit den Weltverbänden der PfadfinderInnen (WAGGGS und WOSM) und weiteren Kooperationspartner/-innen durchgeführt wird.