Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Aktionen

152 Millionen Kinder sind aktuell von Kinderarbeit betroffen. In den letzten zehn Jahren ist Kinderarbeit zwar um 38 Prozent gesunken, aber die COVID-19 Pandemie trägt erheblich zur Verschlechterung der Situation bei. Nur gemeinsames und entschlossenes Handeln kann diesen Trend umkehren. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) startet in Zusammenarbeit mit der globalen Plattform Alliance 8.7 das Internationale Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit mit dem Ziel, Gesetze und und praktische Hilfen zur Abschaffung der Kinderarbeit auf der ganzen Welt voran zu bringen.

Zusammen mit Rückkehrenden aus internationalen Freiwilligendiensten entwickelt finep „Tools for Change“ für Straßenaktionen rund um die Themen Wasser-Fußabdruck und virtuelles Wasser. In zwei digitalen Workshops wird die Frage diskutiert: Wie kann Bildung auf die Straße kommen? Aus den Ideen der Teilnehmenden entstehen Aktionsformate, die von der Gruppe in mehreren Straßenaktionen an die Öffentlichkeit getragen werden. Alle entstandenen „Tools for Change“ werden in einer Toolbox zusammengefasst und können ab Herbst 2021 von weiteren Akteur*innen ausgeliehen werden.

eineinhalbGrad - Das Klimaprojekt im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Das Projekt eineinhalbGrad wird im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von der KOOPERATIVE BERLIN umgesetzt. eineinhalbGrad nimmt die gegenwärtigen Sorgen, Fragen und Ideen junger Menschen rund um das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf und schafft Denk- und Aktionsräume. Neben Events und Workshops gibt es auch einen interaktiven Instagram-Kanal, der zum Hinterfragen und Mitmachen aufruft. In Anlehnung an die Veranstaltungen und digitalen Inhalte sind vielfältige Materialien sowohl für Lehrende als auch Bilder*innen offener Bildungsangebote entstanden.

Durch act4change bietet der Weltfriedensdienst e.V. Workshops, Aktionstage und Jobdays für Schüler*innen zu den Themen Ressourcengerechtigkeit und Wasserraub an. Dabei werden Schüler*innen selbst aktiv, indem sie entweder über Lösungen für fairere Ressourenverteilung nachdenken oder sogar selbst einen Tag arbeiten, um damit den Weltfriedensdienst e.V. und eine Partnerorganisationen zu unterstützen. Aktuell können einige Workshops auch als 60-90 minütige Online-Inputs mit abwechslungsreichen und interaktiven Methoden gebucht werden.

Der Kurs „MUT MACHEN" des Jane Goodall Instituts informiert über die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und zeigt, wie mithilfe des Roots & Shoots Programms zu deren Umsetzung beitragen werden kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses lernen, wie sie mit Jugendlichen eine Projektidee entwickeln und verwirklichen können, die hilft lokale Probleme zu lösen und damit Teil einer globalen Veränderung sein kann. Der Online-Kurs ist bis Anfang April 2021 freigeschaltet.

Der Verein TransFair startet ein neues Programm für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Die FairActivists gestalten das Jahresprogramm von TransFair aktiv mit, erhalten ein Training zu Fairem Handel, treffen interessante Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, führen Aktionen auf Social Media und vor Ort durch und erhalten exklusive Einblicke in die Arbeit von Fairtrade weltweit. Eine Bewerbung ist ab dem 26. Februar 2021 unter www.fairactivists.de möglich.

In diesem Jahr startet das neue, auf zehn Jahre angelegte UNESCO-Programm „BNE 2030“. Rund um die Zeit der Konferenz bieten die BNE-Wochen vom 1. bis 31. Mai 2021 nationalen Akteurinnen und Akteuren die Chance, einen Monat lang ihr Engagement für Nachhaltigkeit öffentlich sichtbar zu machen und mit einer Veranstaltung einen offiziellen Beitrag zum Rahmenprogramm der Konferenz zu leisten. Gleichzeitig sind die BNE-Wochen eine Chance für deutsche BNE-Akteurinnen und -Akteure, einen lokalen Auftakt zum neuen Programm zu organisieren und BNE deutschlandweit sichtbar zu machen. Ziel ist es, den nationalen Auftakt des Programms bundesweit erlebbar zu machen.

GermanZero ist eine deutsche Klimaschutzorganisation, die sich dafür einsetzt, dass Deutschland bis 2035 klimaneutral wird. So soll die völkerrechtliche Verpflichtung aus dem Pariser Weltklimaabkommen von 2015 eingehalten werden, welches eine Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad festlegt. Für dieses Ziel wird ein konkreter Klimaplan und die notwendigen Gesetzesentwürfe erarbeitet, um dann durch kommunale Klimaentscheide von Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Gesetz die Demokratie von unten zu beleben und das Paket 2022 in den Bundestag einzubringen.

Die vier Bildungsmodule zum Thema nachhaltige Ernährung im globalen Kontext richten sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen ab der 6. Klasse. Behandelt werden Themen wie: Konventionelle versus ökologische Landwirtschaft, Schulverpflegung, Einkaufen in der Stadt und Superfoods. Das Bildungsmaterial eignet sich je nach Thema für mindestens zwei Schulstunden und kann auch im Fernunterricht eingesetzt werden. Ziel dabei ist, dass die Schüler*innen die Handlungen verschiedener Akteure aus dem Globalen Süden und in Beziehung dazu ihre eigenen Handlungen reflektieren. Dabei sollen sie Stellung zu verschiedenen Standpunkten beziehen und die erschlossenen Informationen in bekannte politische und ökonomische Strukturen einordnen.

Globale Zusammenhänge aufzeigen, Empathie entwickeln und das eigene Handeln kritisch zu reflektieren, das sind die Grundlagen der Bildungsarbeit im Globalen Lernen: Erkennen, Bewerten, Handeln. Das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ in Trägerschaft des Bündnis Eine Welt e.V. arbeitet seit vielen Jahren mit Referent*innen aus unterschiedlichsten Teilen der Welt. Seit 2020 werden viele Veranstaltungsthemen auch im Onlineformat angeboten.