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Workshops zu „Alles egal? Warum nachhaltige Ernährung global wichtig ist“

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Alles egal GS.jpg Quelle: www.foodjustice.de

Die vier Bildungsmodule zum Thema nachhaltige Ernährung im globalen Kontext richten sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen ab der 6. Klasse. Behandelt werden Themen wie: Konventionelle versus ökologische Landwirtschaft, Schulverpflegung, Einkaufen in der Stadt und Superfoods. 

Das Bildungsmaterial eignet sich je nach Thema für mindestens zwei Schulstunden und kann auch im Fernunterricht eingesetzt werden.

Ziel dabei ist, dass die Schüler*innen die Handlungen verschiedener Akteure aus dem Globalen Süden und in Beziehung dazu ihre eigenen Handlungen reflektieren. Dabei sollen sie Stellung zu verschiedenen Standpunkten beziehen und die erschlossenen Informationen in bekannte politische und ökonomische Strukturen einordnen.

Inhalte:

Konventionelle versus ökologische Landwirtschaft: Die Schüler*innen arbeiten mit dem Film „10 Milliarden - wie werden wir alle satt?“ von Valentin Thurn. Thurn besucht in dem Film verschiedene Länder und setzt sich mit der Zukunft der Ernährung für alle Menschen auseinander. Die Schüler*innen bearbeiten Filmausschnitte zu den Themen Saatgut, Dünger, Fleischproduktion und Agrarökologie.

Schulessen: Wie ist die Verpflegung in den Schulen anderswo organisiert, und was können wir daraus lernen? Die Schüler*innen sehen zwei kuze Filme und machen sich dann anhand von Aufgaben Gedanken darüber, wie sie die Ideen aus Brasilien und Indien finden.

Einkaufen in der Stadt weltweit: hier können die Schüler*innen Interviews mit sechs Menschen aus Städten in Asien, Afrika und Lateinamerika lesen und in einem MP4 hören. Sie vergleichen das Einkaufsverhalten ihrer Familie mit dem der Interviewten und überlegen, welche Kriterien es für Einkaufentscheidungen gibt. Schließlich entwerfen sie einen eigenen idealen Laden für ihr Viertel.

Superfoods: In dem Spiel, das auf der Idee zweier Schüler*innen beruht, geht es um die Vor- und Nachteile von Superfoods. Wie gesund sind sie wirklich? Welche Konsequenzen hat ihre produktion in den Anbauländern? Die Spieler*innen beantworten Quizfragen und diskutieren. Das Spiel kann als Brettspiel oder als Quiz auf der Webseite gespielt werden.

Das Material kann gegen eine Schutzgebühr von vier Euro bei stratenwerth@blue21.de bestellt werden.

foodjustice ist ein Projekt der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung e.V. - BLUE 21.