Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihrer "Hautfarbe", ihrer vermeintlichen Religion oder anderer Zuschreibungen diskriminiert und ausgegrenzt. Rassismus zeigt sich in allen Lebensbereichen: in der Politik, bei der Job- und Wohnungssuche, in der Ausbildung, beim Arzt, in der Disko oder auf dem Fußballplatz. In einer Serie von Videos und Texten erzählen an dieser Stelle ganz unterschiedliche Menschen ihre persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren rassistischen Erfahrungen im Alltag und was diese für ihr Leben bedeuten.
Eine Brücke schlagen auf die andere Seite der Welt?! Und das mit einem Baum und einem Pappschild? Die deutschlandweite OroVerde-Kampagne "#AdoptATree" macht es möglich und lädt Lehrkräfte dazu ein mit ihren Schülern für den Regenwald und einen nachhaltigeren Konsum aktiv zu werden. Diese Mitmach-Aktion lässt sich durch ihren geringen Zeit- und Materialaufwand gut in eine Doppelstunde integrieren: Neben dem Kunstunterricht bieten sich auch der Erdkunde-, Biologie- und Englischunterricht an, um die Kreativität der Schüler/-innen zu fördern.
PRO ASYL ist eine unabhängige Menschenrechtsorganisation, die sich seit mehr als 25 Jahren für die Rechte verfolgter Menschen in Deutschland und Europa einsetzt. PRO ASYL setzt sich für eine demokratische und offene Gesellschaft ein, in der Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Neben Öffentlichkeitsarbeit, Recherchen und der Unterstützung von Initiativgruppen begleitet PRO ASYL Flüchtlinge in ihren Asylverfahren und steht ihnen mit konkreter Einzelfallhilfe zur Seite.
Seit über 10 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Über 370.000 rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.
Schule für alle! (Quelle: http://kampagne-schule-fuer-alle.de/)
Eine Kampagne der Landesflüchtlingsräte, dem BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen – unterstützt von der GEW und Pro Asyl. Sie kritisiert die Ausgrenzung zehntausender junger Flüchtlinge vom Lernort Schule und fordert Schule für alle ohne Ausnahmen.
Am Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" (SOR-SMC) kann jede Schule teilnehmen. Die Voraussetzung ist, dass mindestens 70 Prozent aller Schulangehörigen (Schüler/-innen, Lehrkräfte und technisches Personal) die Grundsätze von SOR-SMC anerkennen. Damit verpflichten sie sich, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.
Mit der landesweiten Kampagne „Weltbaustellen“ wird das Eine Welt Netz NRW die nachhaltigen Entwicklungsziele in die Bevölkerung tragen. Denn, das war schon eine Erkenntnis der Rio-Konferenz von 1992, sie lassen sich nur umsetzen, wenn die Bevölkerungen dabei mitgenommen werden. In den Jahren 2016 und 2017 wurden dazu in 17 Städten öffentlichkeitswirksam eine gesellschaftliche Debatte um die Ziele nachhaltiger Entwicklung angestoßen. Mit dem neuen Projektzyklus von 2018-2020 soll diese Auseinandersetzung fortgeführt werden.
Für einen Tag im Jahr tauschen Schüler/-innen aus ganz Deutschland ihr Klassenzimmer gegen einen Arbeitsplatz. Der erarbeitete Lohn fließt in Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Afrika, Asien und Südamerika. Der nächste Soziale Tag findet am 19. Juni 2019 statt.
Are you ready to stand #withMalala?": So startete Anfang Oktober 2015 die globale Aktionskampagne der Malala-Stiftung, die sich für das Recht auf eine kostenfreie, hochwertige Bildung für Mädchen weltweit einsetzt. Die Kampagne begleitet den Dokumentarfilm "He Named Me Malala", der die Nobelpreisträgerin und Bildungsaktivistin Malala Yousafzai und ihre Familie porträtiert und im Oktober 2015 weltweit in den Kinos angelaufen ist.
Die Kampagne "Stop Mad Mining – For Ethical Mining and Resource Consumption", an der sich zwölf europäische und eine salvadorianische Organisationen beteiligen, macht sich im "Europäischen Jahr für Entwicklung 2015" stark für eine verbindliche Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten und höchster Umweltschutzstandards beim Abbau und Handel von Rohstoffen sowie für eine Senkung des Verbrauchs auf ein global gerechtes und ökologisch verträgliches Niveau.