Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) hat die Mobilisierungskampagne "Kommunal global engagiert" gestartet, um auf die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements und das entwicklungspolitische Potenzial der Kommunen aufmerksam zu machen. Da Entwicklungspolitik eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, will die SKEW mehr Kommunen dazu anregen, sich für eine nachhaltige Entwicklung nach den Maßgaben der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einzusetzen.
Das jährlich stattfindende Schulprojekt Lauf gegen den Hunger wird von der internationalen Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger angeboten. Das Projekt wird weltweit an Schulen durchgeführt und eignet sich für alle Jahrgangsstufen. Es setzt sich aus einem interaktiven Themenvortrag, bei dem die Ursachen von Hunger und Mangelernährung sowie die Arbeit einer NGO beleuchtet werden, und einem Sponsorenlauf zusammen. Kinder engagieren sich für ein soziales Projekt und lernen dabei Wissenswertes über die Ursachen, Ausbreitung und Bekämpfung von Hunger in der Welt.
Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der Kakaobranche nach wie vor ein massives Problem. In Westafrika, der Hauptanbauregion für Kakao, arbeiteten noch immer etwa zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Mehr als 500.000 von ihnen unter Bedingungen, die nach den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als ausbeuterisch eingestuft und damit verboten sind.
Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair!“ setzt sich für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam fordern 19 Partner aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt. Aktuell ruft die Kampagne auf, die Petition "Stoppt unfairen Handel" zu unerschreiben, um bei der EU-Kommission verbindliche Regeln einzufordern, um unfairen Handelspraktiken der Supermärkte einen Riegel vorzuschieben.
Die Handelskampagne "Make Trade Fair" wurde 2002 von der Organisation Oxfam International gegründet und soll einen Beitrag zur Etablierung des gerechten Welthandels leisten. Die Kampagne fordert u.a. die Einhaltung von Arbeitsrechten, faire Preise für Agrarprodukte und den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten.
Jedes Jahr sterben Millionen Menschen in ärmeren Ländern an behandelbaren Krankheiten, weil sie sich die lebensnotwendigen Medikamente nicht leisten können oder weil es keine wirksamen Arzneimittel gibt. Ärzte ohne Grenzen hat bereits 1999 die Kampagne "Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten" ins Leben gerufen, die Druck auf die Verantwortlichen in Forschung, Politik und Industrie ausübt, dringend benötigte Medikamente in ärmeren Ländern zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen und neue Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika zu erforschen.
2013 stand eine Reform der EU-Agrarpolitik an. Damit Verbraucher/-innen sich über die aktuelle Situation und über mögliche und wünschenswerte Veränderungen in der Landwirtschaft informieren und mit diskutieren können, wurde die Kampagne "Meine Landwirtschaft" initiiert. Brot für die Welt hat zusammen mit 22 anderen Organisationen diese Kampagne ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbraucher/-innen anzuregen, mit dem Ziel, dass die Verbraucher/-innen sich aktiv in die Debatten um die zukünftige Agrarpolitik einmischen und gemeinsame Forderungen stellen.
Das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich im Rahmen der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein. Denn der Faire Handel zeigt seit mehr als 40 Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 konnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen.
MISEREOR-Fastenaktionsplakat 2019. Quelle: misereor.de
Die Fastenaktion von Misereor findet jedes Jahr statt. Zwei Wochen vor Ostern wird in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland eine Kollekte im Rahmen der Misereor-Fastenaktion durchgeführt. Das so gesammelte Geld fließt direkt in MISEREOR-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die MISEREOR-Fastenaktion 2019 steht unter dem Motto "Mach was draus: Sei Zukunft!".
Viele Menschen würden gerne nachhaltiger einkaufen. Regale sind voll mit Produkten, Onlineshops bieten fast alles an. Hinter den meisten Angeboten stecken intransparente Rohstoff- und Lieferwege. Oft gibt es für ein Produkt viele Alternativen. Welche ist „nachhaltig“? In Frankfurt startet die Kampagne „Nachhaltig einkaufen!?“ unter dem Motto „Mobilität beginnt im Kopf“. Es geht darum, Konsument/-innen für die Rohstoff- und Lieferwege zu sensibilisieren, die hinter den Produkten stecken, die sie kaufen.