Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich im Rahmen der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein. Denn der Faire Handel zeigt seit mehr als 40 Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 konnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen.
MISEREOR-Fastenaktionsplakat 2019. Quelle: misereor.de
Die Fastenaktion von Misereor findet jedes Jahr statt. Zwei Wochen vor Ostern wird in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland eine Kollekte im Rahmen der Misereor-Fastenaktion durchgeführt. Das so gesammelte Geld fließt direkt in MISEREOR-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die MISEREOR-Fastenaktion 2019 steht unter dem Motto "Mach was draus: Sei Zukunft!".
Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihrer "Hautfarbe", ihrer vermeintlichen Religion oder anderer Zuschreibungen diskriminiert und ausgegrenzt. Rassismus zeigt sich in allen Lebensbereichen: in der Politik, bei der Job- und Wohnungssuche, in der Ausbildung, beim Arzt, in der Disko oder auf dem Fußballplatz. In einer Serie von Videos und Texten erzählen an dieser Stelle ganz unterschiedliche Menschen ihre persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren rassistischen Erfahrungen im Alltag und was diese für ihr Leben bedeuten.
Eine Brücke schlagen auf die andere Seite der Welt?! Und das mit einem Baum und einem Pappschild? Die deutschlandweite OroVerde-Kampagne "#AdoptATree" macht es möglich und lädt Lehrkräfte dazu ein mit ihren Schülern für den Regenwald und einen nachhaltigeren Konsum aktiv zu werden. Diese Mitmach-Aktion lässt sich durch ihren geringen Zeit- und Materialaufwand gut in eine Doppelstunde integrieren: Neben dem Kunstunterricht bieten sich auch der Erdkunde-, Biologie- und Englischunterricht an, um die Kreativität der Schüler/-innen zu fördern.
PRO ASYL ist eine unabhängige Menschenrechtsorganisation, die sich seit mehr als 25 Jahren für die Rechte verfolgter Menschen in Deutschland und Europa einsetzt. PRO ASYL setzt sich für eine demokratische und offene Gesellschaft ein, in der Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Neben Öffentlichkeitsarbeit, Recherchen und der Unterstützung von Initiativgruppen begleitet PRO ASYL Flüchtlinge in ihren Asylverfahren und steht ihnen mit konkreter Einzelfallhilfe zur Seite.
Seit über 10 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Über 370.000 rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.
Schule für alle! (Quelle: http://kampagne-schule-fuer-alle.de/)
Eine Kampagne der Landesflüchtlingsräte, dem BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen – unterstützt von der GEW und Pro Asyl. Sie kritisiert die Ausgrenzung zehntausender junger Flüchtlinge vom Lernort Schule und fordert Schule für alle ohne Ausnahmen.
Am Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" (SOR-SMC) kann jede Schule teilnehmen. Die Voraussetzung ist, dass mindestens 70 Prozent aller Schulangehörigen (Schüler/-innen, Lehrkräfte und technisches Personal) die Grundsätze von SOR-SMC anerkennen. Damit verpflichten sie sich, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.
Mit der landesweiten Kampagne „Weltbaustellen“ wird das Eine Welt Netz NRW die nachhaltigen Entwicklungsziele in die Bevölkerung tragen. Denn, das war schon eine Erkenntnis der Rio-Konferenz von 1992, sie lassen sich nur umsetzen, wenn die Bevölkerungen dabei mitgenommen werden. Dies macht das Eine Welt Netz NRW mit aussagekräftigen Wandbildern an 16 Orten in NRW in den kommenden zwei Jahren.
Für einen Tag im Jahr tauschen Schüler/-innen aus ganz Deutschland ihr Klassenzimmer gegen einen Arbeitsplatz. Der erarbeitete Lohn fließt in Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Afrika, Asien und Südamerika. Der nächste Soziale Tag findet am 19. Juni 2019 statt.