Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Jedes Jahr kommen im Rahmen der KinderKulturKarawane Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Afrika, Asien und Lateinamerika nach Deutschland. Diese Gruppen stellen ihre künstlerischen Produktionen in Schulen, Jugend- und Kulturzentren, Theatern, bei Festivals oder anderen Kulturereignissen vor und geben Workshops. Auf diese Weise erzählen sie über ihr Leben, ihre Ängste, Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft. Auch in diesem Jahr werden wieder Gruppen aus drei Kontinenten in Deutschland unterwegs sein. Bei Interesse können sie gegen einen Kostenbeitrag von Schulen, Jugend- und Kulturzentren oder für diverse Kulturereignisse angefragt werden. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei den SDG, Klimagerechtigkeit und dem Fairen Handel.
Mit viel Spaß und Bewegung Alltagswege erkunden, auf leisen Sohlen und sausenden Rollerreifen das Weltklima schonen und Schulwege von Kindern aus aller Welt kennen lernen - in der Kindermeilen-Kampagne setzen sich Kindergarten- und Grundschulkinder spielerisch mit den Themen Mobilität, Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinander. Ziel der Kampagne ist es, Kinder zu befähigen, ihre Alltagswege selbständig und umweltschonend zurückzulegen, Regionalität zu begreifen und Energiesparpotenziale zu erkennen.
Das Aktionsbündnis Kinderrechte hat im September 2007 die Kampagne "Kinderrechte ins Grundgesetz!" gestartet, damit die Rechte der Kinder für alle Kinder in ganz Deutschland umgesetzt werden. Das Bündnis appellierte an die Spitzen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD, die Chance für eine überparteiliche Einigung zu nutzen und sich rasch auf die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz zu verständigen. Anlass war die Sitzung der Kinderkommission des Bundestags am 7. November 2007, bei der die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung diskutiert werden sollte. Das Grundgesetz wurde im Mai 2009 60 Jahre alt, und die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Generalversammlung der...
Seit mehr als 15 Jahren setzen sich Kinder auf der ganzen Welt im Rahmen des "World‘s Children‘s Prize for the Rights of the Child" mit Kinderrechten anhand von konkreten Beispielen und Projekten auseinander. In vielen Ländern der Erde hat dieses Projekt Einzug in die Lehrpläne an Schulen erhalten oder ist auf anderem Wege bekannt geworden. Bisher haben sich so 36 Millionen Kinder an der Aktion beteiligt. Gemeinsam beschäftigen sich junge Heranwachsende mit den besonderen Rechten der Kinder – vor allem dort wo sie verletzt und gebrochen werden.
Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) hat die Mobilisierungskampagne "Kommunal global engagiert" gestartet, um auf die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements und das entwicklungspolitische Potenzial der Kommunen aufmerksam zu machen. Da Entwicklungspolitik eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, will die SKEW mehr Kommunen dazu anregen, sich für eine nachhaltige Entwicklung nach den Maßgaben der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einzusetzen.
Das jährlich stattfindende Schulprojekt Lauf gegen den Hunger wird von der internationalen Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger angeboten. Das Projekt wird weltweit an Schulen durchgeführt und eignet sich für alle Jahrgangsstufen. Es setzt sich aus einem interaktiven Themenvortrag, bei dem die Ursachen von Hunger und Mangelernährung sowie die Arbeit einer NGO beleuchtet werden, und einem Sponsorenlauf zusammen. Kinder engagieren sich für ein soziales Projekt und lernen dabei Wissenswertes über die Ursachen, Ausbreitung und Bekämpfung von Hunger in der Welt.
Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der Kakaobranche nach wie vor ein massives Problem. In Westafrika, der Hauptanbauregion für Kakao, arbeiteten noch immer etwa zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Mehr als 500.000 von ihnen unter Bedingungen, die nach den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als ausbeuterisch eingestuft und damit verboten sind.
Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair!“ setzt sich für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam fordern 19 Partner aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt. Aktuell ruft die Kampagne auf, die Petition "Stoppt unfairen Handel" zu unerschreiben, um bei der EU-Kommission verbindliche Regeln einzufordern, um unfairen Handelspraktiken der Supermärkte einen Riegel vorzuschieben.
Die Handelskampagne "Make Trade Fair" wurde 2002 von der Organisation Oxfam International gegründet und soll einen Beitrag zur Etablierung des gerechten Welthandels leisten. Die Kampagne fordert u.a. die Einhaltung von Arbeitsrechten, faire Preise für Agrarprodukte und den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten.
Jedes Jahr sterben Millionen Menschen in ärmeren Ländern an behandelbaren Krankheiten, weil sie sich die lebensnotwendigen Medikamente nicht leisten können oder weil es keine wirksamen Arzneimittel gibt. Ärzte ohne Grenzen hat bereits 1999 die Kampagne "Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten" ins Leben gerufen, die Druck auf die Verantwortlichen in Forschung, Politik und Industrie ausübt, dringend benötigte Medikamente in ärmeren Ländern zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen und neue Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika zu erforschen.