Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Das Motto der diesjährigen GLOBAL EDUCATION WEEK lautet „Wake Up! Letzter Aufruf für den Klimaschutz!“ Die Aktionswoche findet europaweit vom 18. bis 24. November 2019 statt und setzt sich in diesem Jahr für wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz weltweit ein. Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen, Verbände und Initiativen sind dazu eingeladen, sich zu beteiligen. Die GLOBAL EDUCATION WEEK wird in Deutschland von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim World University Service (WUS) koordiniert und europaweit vom Nord-Süd-Zentrum des Europarates getragen.
Die Globale Bildungskampagne ist ein internationales Bündnis aus Entwicklungsorganisationen und Bildungsgewerkschaften. Das Ziel der Kampagne ist die Durchsetzung des grundlegenden Menschenrechts auf eine gebührenfreie und qualitativ gute Grundbildung für alle Menschen. Jedes Jahr organisiert die Globale Bildungskampagne Aktionswochen zum Thema "Bildung für alle" und gibt entsprechende Unterrichtsmaterialien heraus. Innerhalb der jährlichen Aktionswochen, die meistens Anfang April starten, gibt es weltweite Aktionen, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Die Aktionen stehen jedes Jahr unter einem anderen Motto. In den Aktionswochen 2018, die ab dem 23. April starten, geht es dieses Jahr um das Thema: "Weltklasse! Bildung ist mehr wert!".
Ausbeuterische Kinderarbeit in der Teppichindustrie abzuschaffen - das ist das Ziel von GoodWeave International (GWI). Zertifizierte Teppiche mit dem GoodWeave-Siegel werden nicht von Kinderhand, sondern von erwachsenen und angemessen bezahlten Teppichknüpfern hergestellt. Unabhängige Inspektoren kontrollieren regelmäßig die Einhaltung des GoodWeave-Standards in den Produktionsstätten.
Österreichische Gewerkschaften aus der Lebensmittel- und Landwirtschaftsindustrie möchten mit dieser Kampagne in erster Linie die Mitglieder der Welthandelsorganisation ansprechen und für einen gerechten und fairen Handel eintreten. Immer noch und immer mehr wird die Nahrungsmittelversorgung an den Maßstäben der großen Konzerne gemessen, und nicht an den Anforderungen der Kleinst- und Landwirtschaftsbetriebe, die das Leben vieler Menschen in den ärmeren Entwicklungsländern bestimmen.
Das Klima-Bündnis e.V. ruft im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung zur Teilnahme an der europaweiten Kampagne "Gutes Leben ist einfach" auf. Unter dem Motto "Warum warten, wenn ich meine Stadt gestalten kann?" sollen möglichst viele Menschen zum Nachdenken über den Klimawandel und damit verbundene Zukunftsfragen wie Mobilität, Ernährung, Konsum und Energie angeregt werden. Die von der Kampagne zur Verfügung gestellten Plakate, Flyer und weitere Werbemittel zeigen positive Zielbilder für das eigene Leben und Handeln auf.
„Verantwortung und Nachhaltigkeit. Mach mit!“. Die von der Staatskanzlei Saarland initiierte Nachhaltigkeits- und Informationskampagne, die gemeinsam mit den Ministerien für Bildung und Kultur sowie Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt wird, startet in ausgeweiteter Form in die zweite Runde. Wie bereits im ersten Jahr sammelt das Land im Rahmen der Kampagne Althandys und setzt dabei ein Zeichen zur Schonung natürlicher Ressourcen. Im Vergleich zur ersten Kampagne, an der sich alle weiterführenden Schulen im Saarland beteiligen konnten, wird die Zielgruppe nun erweitert.
Die Kampagne erinnert an das 20-jährige Bestehen der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Mit der Kampagne sollte eine Plattform für Kinder und Jugendliche aus aller Welt geschaffen werden, durch die sie sich Gehör verschaffen und ihre Standpunkte für europäische Politiker/-innen sichtbar machen können.
Zusammen leben, zusammen wachsen. So lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2019, die vom 22. bis 29. September 2019 stattfindet. Die Interkulturelle Woche (IKW) setzt sich für ein gutes Zusammenleben aller in Vielfalt und Respekt ein. Das ist nötiger denn je. Die Akteure, die spalten, hetzen, aufwiegeln und vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme an­bieten, werden stärker. Die Zivilgesellschaft hält dagegen: gegen Ausgrenzung und Rassismus und für gleich­berechtigte Partizipation setzen sich die vielen tausend Aktiven ein, die die IKW vor Ort vorbereiten und durchführen. Zur IKW 2019 gibt es vielfältige Materialien, die jetzt bestellt werden können und auch zum Download zur Verfügung stehen.
Die Aufgabe der Menschrechtsverteidiger/-innen in Kolumbien ist gefährlich. Wer sich in Kolumbien für Menschenrechte einsetzt, riskiert nicht nur Drohungen und Angriffe, sondern auch wiederholt Strafprozesse. Hinzu kommt, dass im April 2009 Dokumente öffentlich wurden, die eine Spionageoperation seitens des kolumbianischen Geheimdienstes Departamento Administrativo de Seguridad (DAS) belegen und eine Einschränkung oder Neutralisierung der Menschrechtsverteidiger/-innen fordern. Der kolumbianische Geheimdienst DAS untersteht direkt dem Präsidenten. Daher haben verschiedene Menschrechtsorganisationen aus aller Welt am 9. September 2009 in Bogotá die „Kampagne für das Recht, die Menschenrechte in Kolumbien zu verteidigen“ ins Leben gerufen.
Die 1998 gegründete internationale Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika fordert, dass die durch die Apartheid verursachten Schulden im südlichen Afrika gestrichen und die Opfer der Apartheid entschädigt werden. In Deutschland beteiligen sich an der Kampagne ein ständig größer werdendes Bündnis von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und von kirchlichen Gruppierungen. Auf den Seiten von medico international finden sich umfassende und aktuelle Informationen zum Thema.