Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Zum elften Mal wird derzeit der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ausgelobt. Er zeichnet herausragende Filme aus, die sich mit der Idee der Menschenrechte bzw. deren Umsetzung, Schutz oder Verletzung auseinandersetzen und damit einen wichtigen Beitrag in aktuellen Menschenrechtsdebatten leisten. Noch bis Mitte August 2016 können Film- und Fernsehproduktionen zum Thema Menschenrechte eingereicht werden.
Viele Länder des globalen Südens sind reich an Bodenschätzen. Die Europäische Union, mit Deutschland in der Vorreiterrolle, nötigt sie, Handelsbegrenzungen wie Exportsteuern für Rohstoffe abzuschaffen und ausländische Direktinvestitionen zu ermöglichen. Gegen diese Bestrebungen wendet sich die Kampagne von attac und medico international.
Die Tatsache, dass Gläubiger über die Möglichkeit von Schuldenerlassen, über deren Bedingungen und Umsetzungsformen in den Ländern des Südens entscheiden, entbehrt jeder Rechtstaatlichkeit und steht im Zentrum der Kampagne "erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung". Interessierte können sich an Aktionen der Kampagne beteiligen, selbst welche durchführen oder in diversen Arbeitsgruppen mitmachen. Die Kampagne bietet auch eine Referent/-innenvermittlung, stellt Info-Material zur Verfügung und hat das Stationenspiel "Schuldenlabyrinth 21" entwickelt.
Woher kommt unser tägliches Brot? Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst? Und vor allem: Wer produziert dies wie? Und wie hätten wir es denn gerne? "ERNA goes fair" ist eine Kampagne zu ERnährungssicherheit und NAchhaltigkeit, Fairem Handel und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. In der Kampagne der Aktion 3.Welt Saar haben sich Bauern, Umweltschützer, 3. Welt-Engagierte und Gewerkschaften zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine faire Landwirtschaft regional und global – weltweit - einzusetzen.
Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Während der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung (EWAV) präsentieren Initiativen und Projekte, wie jede und jeder seine persönliche Abfallbilanz verbessern kann. Zur Aktion aufgerufen sind alle Organisationen, Initiativen, Verwaltungen, Handel, Industrie, Verbände, Kultur- und Bildungseinrichtungen, die sich mit dem Thema Abfallvermeidung beschäftigen.
Unter dem Titel "FAIR macht Schule!" bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen an, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen rund um nachhaltigen Konsum und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der kommunalen Beschaffung auseinandersetzen und dazu bei einer Stadtrallye in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort treten. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten in Baden-Württemberg ab Klasse 8.
Ein Bündnis aus zehn Organisationen, darunter Gewerkschaften, Umweltverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen, möchte unter dem Motto “Fair übers Meer!” eine breitere Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie es um die Nachhaltigkeit in der Seeschifffahrt bestellt ist. Die Initiative zielt darauf ab, dass bei allen Debatten über die Gestaltung einer gerechten und umweltfreundlichen Weltwirtschaft der Seeverkehr und hier vor allem die Arbeits- und Lebensbedingungen seiner Beschäftigten stärker berücksichtigt werden.
2018 findet die Faire Woche 2018 vom 14. bis 28. September zum Thema "Gemeinsam für ein gutes Klima" statt. Mit dabei sind Handelspartner/-innen aus Peru, Nicaragua, Bolivien und Ecuador. Ein weiteres Highlight der Fairen Woche 2018: Mit der Aktion Carrotmob@FaireWoche organisieren Schüler/-innen zum unter dem Motto "Klimaschutz trifft Fairen Handel" Carrotmobs in Weltläden – unter anderem bei der Eröffnung der Fairen Woche am 14. September in Berlin. Den Abschluss-Höhepunkt bildet der Banana-Fairday am 28. September.
Im Rahmen der Schulkampagne zeichnet TransFair Schulen zu „Fairtrade-Schools“ aus. Es können sich alle existenten Schulformen der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II bewerben. Für den Erhalt müssen fünf Kriterien erfüllt werden.
Auf kommunaler Ebene spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung. Durch die Fairtrade-Towns Kampagne werden die Städte, Kreise und Gemeinden in ihrem Engagement mit vielfältigen Aktionsvorschlägen und Materialien unterstützt. So liefert etwa die Broschüre "Fairtrade-Towns Aktiv" viele Praxisbeispiele, wie Kommunen ihre öffentliche Beschaffung hinsichtlich ökologisch und sozialen Kriterien gestalten.