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zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die INKOTA-Protestaktion "Biosprit macht Hunger" möchte die Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam machen, dass der Anbau von Pflanzen zur Herstellung von Agrokraftstoffen zunimmt. Dies steht, so die Organisatoren/-innen, in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion in Ländern des Südens.
Biologische Vielfalt ist nicht nur ein Naturschutzthema: Die BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie will die politischen, sozialen und ökonomischen Komponenten der Biodiversität darstellen und dahinter stehende Interessen öffentlich machen.
Die BUKO Pharma-Kampagne ist eine der wenigen Organisationen in Deutschland, die sich kritisch mit den Schattenseiten des Arzneimittelmarktes in Nord und Süd auseinandersetzt. Sie untersucht die Geschäftspraktiken deutscher Pharmakonzerne in den Ländern des Südens und setzt sich für den Zugang aller Menschen zu unentbehrlichen Medikamenten ein. Auch im Inland will die Kampagne ein kritisches Verbraucherverhalten befördern. Die Pharma-Kampagne erstellt Broschüren, wissenschaftliche Studien und auch Unterrichtsmaterialien, die altersgerecht in die weltweite Gesundheitsproblematik einführen.
Jüngste Ereignisse belegen: Was für die Bekleidungsindustrie schon hinreichend bekannt ist, trifft auch auf die Leder- und Schuhproduktion zu. Erst am 20. Juli 2015 stürzte eine Schuhfabrik in Bangladesch zusammen, im Januar kamen in Indien zehn Arbeiter/-innen bei einem Mauereinsturz in einer Gerberei in den Abwässern ums Leben. Mit der neuen Kampagne "Change Your Shoes" nehmen SÜDWIND und das INKOTA-Netzwerk nun die Missstände in der Leder- und Schuhproduktion ins Visier mit dem Ziel, eine grundlegende Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Leder- und Schuhindustrie sowie mehr Transparenz für die Verbraucher/-innen zu schaffen.
Wer ist das bloß, der da nach der Pause im Klassenzimmer steht? Nicht wundern, sondern freuen. Denn mit dem Gastreferenten von der Welthungerhilfe wird’s spannend. Von seinen Reisen rund um den Globus hat der nämlich zur Schulstunde gegen den Hunger viele Geschichten im Gepäck. Da dürfen zum Mitdiskutieren und Fragen gerne alle Finger in die Höhe schnellen.
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre Anfang Dezember anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Er zeichnet herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, welche die Bedeutung der Menschenrechte thematisieren. Zugleich würdigt der Preis den oftmals lebensgefährlichen Einsatz engagierter Filmemacher/-innen für den Schutz der Menschenrechte. So schärft der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis das Bewusstsein für die Bedeutung der Menschenrechte in der Öffentlichkeit und der Politik.
Viele Länder des globalen Südens sind reich an Bodenschätzen. Die Europäische Union, mit Deutschland in der Vorreiterrolle, nötigt sie, Handelsbegrenzungen wie Exportsteuern für Rohstoffe abzuschaffen und ausländische Direktinvestitionen zu ermöglichen. Gegen diese Bestrebungen wendet sich die Kampagne von attac und medico international.
Die Tatsache, dass Gläubiger über die Möglichkeit von Schuldenerlassen, über deren Bedingungen und Umsetzungsformen in den Ländern des Südens entscheiden, entbehrt jeder Rechtstaatlichkeit und steht im Zentrum der Kampagne "erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung". Interessierte können sich an Aktionen der Kampagne beteiligen, selbst welche durchführen oder in diversen Arbeitsgruppen mitmachen. Die Kampagne bietet auch eine Referent/-innenvermittlung, stellt Info-Material zur Verfügung und hat das Stationenspiel "Schuldenlabyrinth 21" entwickelt.
Woher kommt unser tägliches Brot? Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst? Und vor allem: Wer produziert dies wie? Und wie hätten wir es denn gerne? "ERNA goes fair" ist eine Kampagne zu ERnährungssicherheit und NAchhaltigkeit, Fairem Handel und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. In der Kampagne der Aktion 3.Welt Saar haben sich Bauern, Umweltschützer, 3. Welt-Engagierte und Gewerkschaften zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine faire Landwirtschaft regional und global – weltweit - einzusetzen.
Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Während der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung (EWAV) präsentieren Initiativen und Projekte, wie jede und jeder seine persönliche Abfallbilanz verbessern kann. Zur Aktion aufgerufen sind alle Organisationen, Initiativen, Verwaltungen, Handels- und Industrieunternehmen, Verbände sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, die sich mit dem Thema Abfallvermeidung beschäftigen.