Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Noch immer werden weltweit etwa 250.000 Mädchen und Jungen für die Kriegsziele von Erwachsenen missbraucht. Sie sind Täter und Opfer gleichermaßen. Wenn sie entkommen, leiden sie ihr Leben lang unter einem Trauma. Vor allem in Afrika nutzen Rebellenorganisationen die Notlage von Kindern aus und zwingen sie dazu, als Kindersoldaten zu töten. Aber ebenso brutal werden in Myanmar (Burma) 77.000 Kinder gezwungen, in der Armee zu dienen. In Sri Lanka kämpften auf tamilischer Seite viele Mädchen und Jungen für die Tamil Tiger, eine Rebellenorganisation, aber auch für die Armee. Und auch in Kolumbien müssen etwa 14.000 Kinder und Jugendliche in Guerilla-Gruppen kämpfen.
Eine Aktionsidee von terre des hommes für alle Schülerinnen und Schüler, die "Null Bock" längst für "uncool" halten. Über die Aktion Schülersolidarität können sich Schulen oder Klassen konkrete Selbsthilfeprojekte aus einem Angebot von Projekten auswählen und so ihre Altersgefährten in den Ländern des Südens unterstützen.
Aktion Tagwerk e.V. organisiert jedes Jahr die bundesweite Kampagne „Dein Tag für Afrika“. Die Idee der Kampagne ist einfach: Schülerinnen und Schüler gehen einen Tag anstatt in die Schule arbeiten, leisten Hilfsdienste im Freundes- und Familienkreis, veranstalten Spendenläufe oder organisieren andere Kreativaktionen wie z.B. Kuchenverkäufe oder Theaterstücke. Mit dem verdienten Erlös unterstützen sie Bildungsprojekte in sieben Ländern Afrikas und setzen sich so für größere Bildungschancen von Gleichaltrigen ein. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet von der 1. bis zur 13. Jahrgangsstufe. Höhepunkt der Kampagne 2018 ist der bundesweite Aktionstag am 18. Juni 2019. Das Motto in 2019 lautet "Bildung ernährt Menschen". Die neuen kostenlosen Mitmach-Materialien zur Aktion können ab sofort bestellt oder heruntergeladen werden.
Das Aktionsbündnis gegen AIDS versteht sich als Plattform von Nichtregierungsorganisationen, die alle in unterschiedlicher Weise an dem Thema HIV/Aids arbeiten und gemeinsam einen Beitrag zur Bewältigung dieses globalen Problems leisten möchten. Eine wichtige Aufgabe dabei ist, das Thema HIV/Aids wieder verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen.
Klimaschutz ist eine Kunst – dies ist der Slogan des Projektes "KlimaKunstSchule". Schülerinnen und Schüler erhalten bundesweit die Chance, ihre Ideen zum Klimaschutz künstlerisch umzusetzen und gemeinsame Aktivitäten in der Schule und dem lokalen Umfeld anzustoßen. Das Projekt „KlimaKunstSchule“ bestärkt auf diese Weise im Lebensumfeld von Schülerinnen und Schüler klima- und ressourcenfreundliches Verhalten und regt aktives Engagement für den Klimaschutz an.
Die Kampagne "Aktiv gegen Kinderarbeit" informiert die Menschen in Deutschland und insbesondere die in den Städten und Gemeinden verantwortlich Handelnden über ihren möglichen Beitrag zur Überwindung der menschenverachtenden, ausbeuterischen Kinderarbeit.
Die Kampagne "Arbeitsrechte für die Frauen weltweit!" setzt sich für die Rechte der Arbeiterinnen in aller Welt ein. "Solidarität ist weiblich und international" lautet das übergeordnete Motto dieser Organisation, die sich in der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika engagiert.
Mit der Kampagne "ausgestrahlt" möchten der BUND, die Initiative X-tausendmal quer und das Online-Bürgernetzwerk Compact die Bevölkerung aufrufen, die Anti-Atomkraft-Bewegung zu unterstützen und sich gegen ein Comeback der Atomenergie auszusprechen.
Der Schwerpunkt der 1993 gegründeten Kampagne liegt in der Unterstützung einer umwelt- und sozialverträglichen Produktion von Bananen, aber auch in der entwicklungspolitischen Informationsarbeit zu Handel und Produktion.
Menschen, die durch Folter, Verfolgung oder Misshandlung unvorstellbare Qualen erlitten haben, sind häufig psychisch traumatisiert und bedürfen spezieller Hilfe und Behandlung. Um die medizinische und therapeutische Versorgung von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen sicherzustellen, formuliert die Kampagne "beHandlen statt Verwalten" konkrete Forderungen und Ziele. Sie möchte den deutschen Staat auf seine humanitäre und mittlerweile auch rechtliche Verantwortung aufmerksam machen: In der EU-Richtlinie 2004/83/EG wird Flüchtlingen mit besonderer Schutzbedürftigkeit rechtsverbindliche Hilfe garantiert. Hilfe wird zwar von Psychosozialen Zentren mit großem idealistischen und zu großen Teilen ehrenamtlichem Engagement geleistet, jedoch ist ihre Kapazität bei weitem nicht ausreichend, den jeweiligen Bedarf bzw. eine flächendeckende Versorgung...