Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Jährlich veranstaltet terre des hommes am 20. November, dem Jahrestag der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention, den Aktionstag "Straßenkind für einen Tag". Symbolisch können in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche typische Arbeit verrichten, mit denen sich Straßenkindern ihr Überleben sichern.
Das Projekt vernetzt einzelne Straßenfußball-Projekte rund um den Globus. Es geht um den Spaß am Kicken, aber auch um Fußball als Medium für soziale Entwicklung, Teamgeist, Globales Lernen und Gewaltverzicht.
Unter dem Motto "Stoppt Ausbeutung!" rufen TransFair und Unicef zum Kampf gegen Kinderarbeit und für den Fairen Handel auf. Schwerpunkt der Aktion sind die Arbeitsbedingungen in der Herstellung von Baumwolle und Textilien. Ein Riesen-T-Shirt wird daher an den Adventswochenenden in den Fußgängerzonen verschiedener Städte zu sehen sein und den Zusammenhang zwischen der üblichen Schnäppchenjagd hierzulande und den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern vor Augen führen. Mit den Spenden aus der Aktion werden Hilfsprogramme für Kinder in Indien, Burkina Faso, Ecuador und auf den Philippinen unterstützt.
Vorrangiges Ziel der 2003 ins Leben gerufenen Kampagne ist die strikte Kontrolle und Transparenz aller Rüstungstransfers durch ein rechtlich verbindliches internationales Abkommen. Auf der Kampagnenhomepage finden sich Hintergrundtexte zu Rüstungsexporten und illegalem Waffenhandel.
Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ruft engagierte Personen und Organisationen auf, die Vielfalt und Bedeutung ihres Engagements sichtbar zu machen und sich mit Aktionen und Veranstaltungen an der Woche des bürgerschaftlichen Engagements zu beteiligen.
Weltladentag2020 - Quelle: weltladen.de
Der Weltladentag ist der politische Aktionstag von Weltläden und findet immer am zweiten Samstag im Mai statt. Zeitgleich feiern die Fair-Handels-Akteure weltweit den Internationalen Tag des Fairen Handels/ World Fair Trade Day. Der Weltladentag am 9. Mai 2020 stand im Zeichen der Initiative Lieferkettengesetz. Die Weltläden halten auch in der Corona-Krise daran fest, dass Deutschland ein Lieferkettengesetz braucht.
Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger mehr als 80 (81,6) Kilogramm Lebensmittel weg. Unter dem Titel "Zu gut für die Tonne" setzt sich das BMELV mit einer Informationskampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein. Die Initiative wurde im März 2012 gestartet. Im Internetportal zugutfuerdietonne.de findet man Informationen zu aktuellen Aktionstagen in unterschiedlichen deutschen Städten, sowie hunderten Rezepten für "Beste Reste" einen Wissenstest und hilfreiche Tipps was jede und jeder gegen Lebensmittelverschwendung tun kann.
Das ökumenische Gemeinschaftsprogramm "Zukunft einkaufen" hat sich seit seinem Beginn im Jahre 2008 zu einem etablierten Standard im Bereich der ökofairen Beschaffung der Kir-chen entwickelt. Das Projekt wurde bis Mitte 2013 von der Deutschen Bundesstiftung Um-welt (DBU) gefördert. Als Beratungs- und Netzwerkstelle unterstützt "Zukunft einkaufen" bundesweit alle kirchliche Organisationen, Gemeinden und Einrichtungen von Diakonie und Caritas, ihren Einkauf auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen umzustellen.
Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung. Quelle: www.roma-center.de
Die zentrale Forderung der Kampagne "Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung" ist die, allen Schüler*innen eine faire Chance auf Zukunft zu ermöglichen. Darunter versteht die Kampagne, die 2018 vom Roma Center e.V. ins Leben gerufen wurde, die bedingungslose Umsetzung des Artikels 28 der UN-Kinderrechtskonvention: "Recht des Kindes auf Bildung" für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland, also einen sicheren Aufenthaltstitel für Alle bis zum Ende ihres Schulabschlusses bzw. ihrer Ausbildung. So würden sich ihre Chancen auf eine lebenswerte Zukunft erheblich verbessern – egal in welchem Land.