Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Das Projekt vernetzt einzelne Straßenfußball-Projekte rund um den Globus. Es geht um den Spaß am Kicken, aber auch um Fußball als Medium für soziale Entwicklung, Teamgeist, Globales Lernen und Gewaltverzicht.
Logo Unfairtobacco. Quelle: unfairtobacco.org
Die Kampagne "Unfairtobacco" möchte aufzeigen, wie die Tabakindustrie Menschen schadet und die Umwelt zerstört. Die Kampagne zeigt, wie die Auswirkungen von Tabak auf eine nachhaltige Entwicklung gemildert oder verhindert werden können.Unfairtobacco ist ein Projekt der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung (Blue 21 e.V.) und wurde als “Kampagne Rauchzeichen!” im Jahr 2004 gegründet.
Unter dem Motto "Stoppt Ausbeutung!" rufen TransFair und Unicef zum Kampf gegen Kinderarbeit und für den Fairen Handel auf. Schwerpunkt der Aktion sind die Arbeitsbedingungen in der Herstellung von Baumwolle und Textilien. Ein Riesen-T-Shirt wird daher an den Adventswochenenden in den Fußgängerzonen verschiedener Städte zu sehen sein und den Zusammenhang zwischen der üblichen Schnäppchenjagd hierzulande und den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern vor Augen führen. Mit den Spenden aus der Aktion werden Hilfsprogramme für Kinder in Indien, Burkina Faso, Ecuador und auf den Philippinen unterstützt.
Vorrangiges Ziel der 2003 ins Leben gerufenen Kampagne ist die strikte Kontrolle und Transparenz aller Rüstungstransfers durch ein rechtlich verbindliches internationales Abkommen. Auf der Kampagnenhomepage finden sich Hintergrundtexte zu Rüstungsexporten und illegalem Waffenhandel.
Titelseite Material zur Weltklasse!-Aktion der Globalen Bildungskampagne (GBK) 2021. Quelle: bildungskampagne.org
Homeschooling, Wechselunterricht, abgehängte Schüler*innen – die Corona-Pandemie zieht eine noch nie dagewesene Bildungskrise nach sich. Zeitweise konnten laut UNESCO 1,6 Mrd. Schüler*innen weltweit nicht zur Schule gehen. Die Situation stellt ein reiches Land wie Deutschland vor große Herausforderungen. Ärmere Länder im Globalen Süden haben es ungleich schwerer. So führen Schulschließungen und Lockdown oft direkt in die Kinderarbeit. Bildungschancen werden zerstört - in vielen Fällen für immer. Mit der Weltklasse!-Schulaktion 2021 will die Globale Bildungskampagne auf globale Bildungsungleichheit aufmerksam machen und lädt Schulen bundesweit ein, sich für Bildungschancen weltweit einzusetzen. Bildung ist ein Menschenrecht.
Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ruft engagierte Personen und Organisationen auf, die Vielfalt und Bedeutung ihres Engagements sichtbar zu machen und sich mit Aktionen und Veranstaltungen an der Woche des bürgerschaftlichen Engagements zu beteiligen.
Logo der BMELV-Kampagne "Zu guz für die Tonne", Quelle: zugutfuerdietonne.de
Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger mehr als 80 (81,6) Kilogramm Lebensmittel weg. Unter dem Titel "Zu gut für die Tonne" setzt sich das BMELV mit einer Informationskampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein. Die Initiative wurde im März 2012 gestartet. Im Internetportal zugutfuerdietonne.de findet man Informationen zu aktuellen Aktionstagen in unterschiedlichen deutschen Städten, sowie hunderten Rezepten für "Beste Reste" einen Wissenstest und hilfreiche Tipps was jede und jeder gegen Lebensmittelverschwendung tun kann.
Das ökumenische Gemeinschaftsprogramm "Zukunft einkaufen" hat sich seit seinem Beginn im Jahre 2008 zu einem etablierten Standard im Bereich der ökofairen Beschaffung der Kir-chen entwickelt. Das Projekt wurde bis Mitte 2013 von der Deutschen Bundesstiftung Um-welt (DBU) gefördert. Als Beratungs- und Netzwerkstelle unterstützt "Zukunft einkaufen" bundesweit alle kirchliche Organisationen, Gemeinden und Einrichtungen von Diakonie und Caritas, ihren Einkauf auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen umzustellen.
Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung. Quelle: www.roma-center.de
Die zentrale Forderung der Kampagne "Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung" ist die, allen Schüler*innen eine faire Chance auf Zukunft zu ermöglichen. Darunter versteht die Kampagne, die 2018 vom Roma Center e.V. ins Leben gerufen wurde, die bedingungslose Umsetzung des Artikels 28 der UN-Kinderrechtskonvention: "Recht des Kindes auf Bildung" für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland, also einen sicheren Aufenthaltstitel für Alle bis zum Ende ihres Schulabschlusses bzw. ihrer Ausbildung. So würden sich ihre Chancen auf eine lebenswerte Zukunft erheblich verbessern – egal in welchem Land.