Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Titelseite Aktionsleitfaden zur Fairen Woche 2020. Quelle: faire-woche.de
Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der Fairen Woche vom 11. bis 25. September 2020 drehte sich unter dem Motto "Fair statt mehr" alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion. Es gibt viele Möglichkeiten, sich im Rahmen der Woche zu engagieren, zum Beispiel mit Informationsständen, Diskussionsveranstaltungen, Fairen Menüs, Verkostungen, Gottesdiensten, Aktionen im Bildungsbereich sowie der Öffentlichkeitsarbeit und der Einbindung von Politiker*innen und prominenten Persönlichkeiten.
Auf kommunaler Ebene spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung. Durch die Fairtrade-Towns Kampagne werden die Städte, Kreise und Gemeinden in ihrem Engagement mit vielfältigen Aktionsvorschlägen und Materialien unterstützt. So liefert etwa die Broschüre "Fairtrade-Towns Aktiv" viele Praxisbeispiele, wie Kommunen ihre öffentliche Beschaffung hinsichtlich ökologisch und sozialen Kriterien gestalten.
Die Fairtrade-Schools-Kampagne bietet Schulen die Möglichkeit, sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzent*innen im Globalen Süden einzusetzen und aktiv Verantwortung zu übernehmen. Mit dem Titel "Fairtrade-School" können Schulen ihr Engagement nach außen tragen und zeigen, wie kreativ die Schülerinnen und Schüler sich für den fairen Handel und nachhaltigen Konsum an der Schule und im Schulumfeld einsetzen. Die Kampagne Fairtrade-Schools erleichtert es den Schulen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) wie einen roten Faden in die verschiedenen Bereiche des Schulalltages mit einzubauen und bietet so eine Handlungsoption, den Prozess der nachhaltigen Entwicklung an der eigenen Schule und darüber hinaus voranzutreiben.
"Fairtrade-University" – mit diesem Titel zeichnet der Verein TransFair bundesweit Hochschulen aus, die sich für den fairen Handel engagieren. Ob Universität, Fachhochschule oder Akademie – alle können sich für den Titel bewerben. Die Studierendenschaft, die Verwaltung sowie die gastronomischen Betriebe und Geschäfte der Hochschule ziehen dabei an einem Strang und fördern das Bewusstsein für den fairen Handel auf dem Campus.
Die Kampagne FairWertung setzt sich für den verantwortlichen Umgang mit alten Kleidungsstücken ein. Sie möchte zum umweltverträglichen Sammeln und Verwerten von gebrauchten Kleidungsstücken anregen. Dazu hat der Dachverband FairWertung e.V. Standards für den Umgang mit alter Kleidung entwickelt, die Partnerorganisationen von FairWertung einhalten müssen. Die Internetseite der Kampagne bietet Hintergrundinformationen und Materialien zum Thema Textilrecycling an. Anregungen und Hilfestellungen für den eigenverantwortlichen Umgang mit ausrangierter Kleidung gehören auch dazu.
Die Kampagne Future Fashion versteht sich als neue Bewegung für nachhaltige Textilien und bewusstes Konsumverhalten in Baden-Württemberg. Am Alltagsprodukt Kleidung wird besonders deutlich, wie das eigene Konsumverhalten in einem Zusammenhang mit globalen Wertschöpfungsketten steht und so unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Menschen weltweit hat. Ziel ist es, insbesondere eine junge Zielgruppe von 15- bis 35-jährigen für einen nachhaltigen Textilkonsum zu begeistern und auf öko-faire Mode, aber auch Möglichkeiten des Konsumverzichts aufmerksam zu machen.
Logo der Kampagne "Game On", Quelle: https://www.ci-romero.de/game-on/
Gemeinsam mit anderen NGOs aus acht europäischen Ländern organisiert die Christliche Initiative Romero diese Kampagne. Durch die Entwicklung von Spielen, Ausstellungen und Theaterstücken möchten sie auf die Verantwortung der EU in puncto Klimaschutz (in den Themenfeldern Erhalt der Biodiversität, Anpassung und Milderung von Klimafolgen sowie soziale Klimagerechtigkeit) hinweisen .
Die Aktion GEMEINSAM FÜR AFRIKA fördert eine lebhafte und differenzierte Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern in Deutschland mit der Vielfalt und den Chancen Afrikas. Das Bild von Afrika wird viel zu häufig durch negative Medienberichte geprägt: Wir assoziieren Afrika mit Armut, Hunger und Krankheiten. Die Chancen, Potenziale und Erfolge der Menschen in Afrika kommen dagegen in der Öffentlichkeit wenig zur Geltung. Mit dieser Schulkampagne sollen jungen Menschen in der Schule ein Bewusstsein für die Vielfalt des afrikanischen Kontinents entwickeln und lernen, ein differenzierteres und realistisches Bild des afrikanischen Kontinents zu vertreten.
„It's our world. Let's TAKE ACTION!“. Logo der Global Education Week 2020
Die diesjährige Global Education Week vom 16. bis 20. November 2020 steht unter dem Motto „It’s our world. Let’s take action!“. Ihr Ziel ist es, gesellschaftliches Engagement gerade auch von Jugendlichen zu unterstützen und Demokratiebildung zu fördern. Die Aktionswoche wird in Deutschland von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim World University Service (WUS) koordiniert. Vielfältige Projekte sind bereits beim WUS eingereicht worden.
Ausbeuterische Kinderarbeit in der Teppichindustrie abzuschaffen - das ist das Ziel von GoodWeave International (GWI). Zertifizierte Teppiche mit dem GoodWeave-Siegel werden nicht von Kinderhand, sondern von erwachsenen und angemessen bezahlten Teppichknüpfern hergestellt. Unabhängige Inspektoren kontrollieren regelmäßig die Einhaltung des GoodWeave-Standards in den Produktionsstätten.