Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die Kampagne Future Fashion versteht sich als neue Bewegung für nachhaltige Textilien und bewusstes Konsumverhalten in Baden-Württemberg. Am Alltagsprodukt Kleidung wird besonders deutlich, wie das eigene Konsumverhalten in einem Zusammenhang mit globalen Wertschöpfungsketten steht und so unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Menschen weltweit hat. Ziel ist es, insbesondere eine junge Zielgruppe von 15- bis 35-jährigen für einen nachhaltigen Textilkonsum zu begeistern und auf öko-faire Mode, aber auch Möglichkeiten des Konsumverzichts aufmerksam zu machen.
Logo der Kampagne "Game On", Quelle: https://www.ci-romero.de/game-on/
Gemeinsam mit anderen NGOs aus acht europäischen Ländern organisiert die Christliche Initiative Romero diese Kampagne. Durch die Entwicklung von Spielen, Ausstellungen und Theaterstücken möchten sie auf die Verantwortung der EU in puncto Klimaschutz (in den Themenfeldern Erhalt der Biodiversität, Anpassung und Milderung von Klimafolgen sowie soziale Klimagerechtigkeit) hinweisen .
Die Aktion GEMEINSAM FÜR AFRIKA fördert eine lebhafte und differenzierte Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern in Deutschland mit der Vielfalt und den Chancen Afrikas. Das Bild von Afrika wird viel zu häufig durch negative Medienberichte geprägt: Wir assoziieren Afrika mit Armut, Hunger und Krankheiten. Die Chancen, Potenziale und Erfolge der Menschen in Afrika kommen dagegen in der Öffentlichkeit wenig zur Geltung. Mit dieser Schulkampagne sollen jungen Menschen in der Schule ein Bewusstsein für die Vielfalt des afrikanischen Kontinents entwickeln und lernen, ein differenzierteres und realistisches Bild des afrikanischen Kontinents zu vertreten.
Ausbeuterische Kinderarbeit in der Teppichindustrie abzuschaffen - das ist das Ziel von GoodWeave International (GWI). Zertifizierte Teppiche mit dem GoodWeave-Siegel werden nicht von Kinderhand, sondern von erwachsenen und angemessen bezahlten Teppichknüpfern hergestellt. Unabhängige Inspektoren kontrollieren regelmäßig die Einhaltung des GoodWeave-Standards in den Produktionsstätten.
Österreichische Gewerkschaften aus der Lebensmittel- und Landwirtschaftsindustrie möchten mit dieser Kampagne in erster Linie die Mitglieder der Welthandelsorganisation ansprechen und für einen gerechten und fairen Handel eintreten. Immer noch und immer mehr wird die Nahrungsmittelversorgung an den Maßstäben der großen Konzerne gemessen, und nicht an den Anforderungen der Kleinst- und Landwirtschaftsbetriebe, die das Leben vieler Menschen in den ärmeren Entwicklungsländern bestimmen.
Das Klima-Bündnis e.V. ruft im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung zur Teilnahme an der europaweiten Kampagne "Gutes Leben ist einfach" auf. Unter dem Motto "Warum warten, wenn ich meine Stadt gestalten kann?" sollen möglichst viele Menschen zum Nachdenken über den Klimawandel und damit verbundene Zukunftsfragen wie Mobilität, Ernährung, Konsum und Energie angeregt werden. Die von der Kampagne zur Verfügung gestellten Plakate, Flyer und weitere Werbemittel zeigen positive Zielbilder für das eigene Leben und Handeln auf.
Die Kampagne erinnert an das 20-jährige Bestehen der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Mit der Kampagne sollte eine Plattform für Kinder und Jugendliche aus aller Welt geschaffen werden, durch die sie sich Gehör verschaffen und ihre Standpunkte für europäische Politiker/-innen sichtbar machen können.
Logo Initiative Lieferkettengesetz  Quelle: Lieferkettengesetz.de
Die Initiative Lieferkettengesetz.de ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Alle treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden - auch im Ausland. Auch in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich deutlich: Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Umso dringender wird jetzt ein Lieferkettengesetz gebraucht. Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Deswegen muss die Regierung jetzt handeln und damit ihre Zusage aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.
Als 2017 in Argentinien die vierte Weltkonferenz zum Thema Kinderarbeit stattfand, sollten dort erstmals auch die Perspektive der Mädchen und Jungen einfließen, die unter gefährlichen und unzumutbaren Bedingungen arbeiten. Dieses Anliegen realisieren die Kinderhilfswerke Kindernothilfe, terre des hommes und Save the Children mit der internationalen Kampagne "Zeit zu reden".
Die Aufgabe der Menschrechtsverteidiger*innen in Kolumbien ist gefährlich. Wer sich in Kolumbien für Menschenrechte einsetzt, riskiert nicht nur Drohungen und Angriffe, sondern auch wiederholt Strafprozesse. Hinzu kommt, dass im April 2009 Dokumente öffentlich wurden, die eine Spionageoperation seitens des kolumbianischen Geheimdienstes Departamento Administrativo de Seguridad (DAS) belegen und eine Einschränkung oder Neutralisierung der Menschrechtsverteidiger*innen fordern. Der kolumbianische Geheimdienst DAS untersteht direkt dem Präsidenten. Daher haben verschiedene Menschrechtsorganisationen aus aller Welt am 9. September 2009 in Bogotá die „Kampagne für das Recht, die Menschenrechte in Kolumbien zu verteidigen“ ins Leben gerufen.