Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die BUKO Pharma-Kampagne ist eine der wenigen Organisationen in Deutschland, die sich kritisch mit den Schattenseiten des Arzneimittelmarktes in Nord und Süd auseinandersetzt. Sie untersucht die Geschäftspraktiken deutscher Pharmakonzerne in den Ländern des Südens und setzt sich für den Zugang aller Menschen zu unentbehrlichen Medikamenten ein. Auch im Inland will die Kampagne ein kritisches Verbraucherverhalten befördern. Die Pharma-Kampagne erstellt Broschüren, wissenschaftliche Studien und auch Unterrichtsmaterialien, die altersgerecht in die weltweite Gesundheitsproblematik einführen.
Abbildung eines Schuhpaares, Quelle: inkota.de
Am 20. Juli 2015 stürzte eine Schuhfabrik in Bangladesch zusammen, im Januar 2016 kamen in Indien zehn Arbeiter/-innen bei einem Mauereinsturz in einer Gerberei in den Abwässern ums Leben.Was für die Bekleidungsindustrie schon hinreichend bekannt ist, trifft auch auf die Leder- und Schuhproduktion zu. Erst Mit der neuen Kampagne "Change Your Shoes" nehmen SÜDWIND und das INKOTA-Netzwerk nun die Missstände in der Leder- und Schuhproduktion ins Visier mit dem Ziel, eine grundlegende Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Leder- und Schuhindustrie sowie mehr Transparenz für die Verbraucher/-innen zu schaffen.
Wer ist das bloß, der da nach der Pause im Klassenzimmer steht? Nicht wundern, sondern freuen. Denn mit dem Gastreferenten von der Welthungerhilfe wird’s spannend. Von seinen Reisen rund um den Globus hat der nämlich zur Schulstunde gegen den Hunger viele Geschichten im Gepäck. Da dürfen zum Mitdiskutieren und Fragen gerne alle Finger in die Höhe schnellen.
Der politische Handabdruck. Quelle: www.handabdruck.eu
Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben für alle erfordern eine Menge Veränderung. Privat auf faire und ökologische Optionen zu achten, genügt nicht. Für vieles gibt es ja noch gar keine fairen Optionen. Es kommt darauf an, als Gesellschaft die Strukturen zum Beispiel bei der Ernährung, bei der Mobilität, beim Energieverbrauch und in der Arbeitswelt so zu ändern, dass Nachhaltigkeit zum Standard wird. Sich dafür wirksam einsetzen – dafür steht der Handabdruck. Der Handabdruck-Test von Brot für die Welt und Germanwatch macht zahlreiche Handabdruck-Ideen bekannt, ermutigt zum Engagement und unterstützt bei den ersten Schritten. Im Test führen sechs Fragen zu einem konkreten Vorschlag für eine Handabdruck-Aktion.
Logo Deutscher Menschenrechtsfilmpreis. Quelle: menschenrechts-filmpreis.de
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre Anfang Dezember anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Er zeichnet herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, welche die Bedeutung der Menschenrechte thematisieren. Zugleich würdigt der Preis den oftmals lebensgefährlichen Einsatz engagierter Filmemacher*innen für den Schutz der Menschenrechte. So schärft der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis das Bewusstsein für die Bedeutung der Menschenrechte in der Öffentlichkeit und der Politik.
Um Entwicklung zu finanzieren, nehmen viele ärmere Länder Kredite aus dem Ausland auf. Das ist an sich nichts Schlechtes, werden Kredite jedoch ungeachtet der Rückzahlungskapazität des Schuldners vergeben, drohen Schuldenkrisen. Die Kampagne erlassjahr.de fordert Regeln für die verantwortliche Kreditaufnahme und –vergabe und setzt sich dafür ein, dass den Lebensbedingungen von Menschen in verschuldeten Ländern mehr Bedeutung beigemessen wird als der Rückzahlung von Staatsschulden. Die Kampagne führt Aktionen durch, bietet Referent/-innenvermittlung und stellt Informationen und Materialien zum Thema zur Verfügung.
Woher kommt unser tägliches Brot? Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst? Und vor allem: Wer produziert dies wie? Und wie hätten wir es denn gerne? "ERNA goes fair" ist eine Kampagne zu ERnährungssicherheit und NAchhaltigkeit, Fairem Handel und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. In der Kampagne der Aktion 3.Welt Saar haben sich Bauern, Umweltschützer, 3. Welt-Engagierte und Gewerkschaften zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine faire Landwirtschaft regional und global – weltweit - einzusetzen.
Logo Europäische Woche zur Abfallvermeidung, Quelle: ewwr.eu
Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Während der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung (EWAV) präsentieren Initiativen und Projekte, wie jede und jeder seine persönliche Abfallbilanz verbessern kann. Zur Aktion aufgerufen sind alle Organisationen, Initiativen, Verwaltungen, Handels- und Industrieunternehmen, Verbände sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, die sich mit dem Thema Abfallvermeidung beschäftigen.
Unter dem Titel "FAIR macht Schule!" bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen an, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen rund um nachhaltigen Konsum und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der kommunalen Beschaffung auseinandersetzen und dazu bei einer Stadtrallye in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort treten. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten in Baden-Württemberg ab Klasse 8.
Logo Faire Woche. Quelle: www.faire-woche.de
Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland. In diesem Jahr fand sie bereits zum 20. Mal vom 10. bis 24. September statt. Weltläden, Schulen, Supermärkte, Kommunen, Cafés und viele weitere Einrichtungen beteiligen sich mit zahlreichen Aktionen bundesweit, um den Fairen Handel bekannter zu machen. Bei der Fairen Woche 2021 ging es vor allem um die Auswirkungen unseres Wirtschaftens auf die Arbeitsbedingungen am Anfang der Lieferketten – also bei den Arbeiterinnen Arbeiter sowie Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Die Faire Woche fragt, wie ein Wirtschaftssystem aussehen müsste, das menschenwürdige Arbeit ermöglicht, was man selbst dazu beitragen kann und was der Faire Handel leistet.