Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die internationale Kampagne "350.org" hat das Ziel Auswege aus der Klimakrise zu suchen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zahl 350, denn 350 ppm ist das Höchstmaß von CO2, das unsere Atmosphäre tragen kann. Lokale Gemeinschaften sollen verändert, Politiker/-innen überzeugt und die Bewegung gestärkt werden. Teilnehmen kann jede/-r.
Die Action!Kidz-Kampagne der Kindernothilfe richtet sich an Schulen, Gemeinden, Sport- und Freizeitgruppen, die sich gegen Kinderarbeit einsetzen möchten. Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 14 Jahren schließen sich zu Teams zusammen und sammeln Spenden, die in ein Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit fließen. Das Geld der aktuellen Kampagne 2019 geht an arbeitende Kinder in Steinbrüchen in Guatemala.
Aktion #fairsorgung online Logo, Quelle: https://www.weltladen.de/
Gemeinsam mit rund 30 Lieferanten des Fairen Handels hat der Weltladen-Dachverband die „aktion #fairsorgung“ gestartet. Ziel ist es, die schlimmsten wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf alle Partner des Fairen Handels abzumildern und die Versorgung der Bevölkerung mit fair gehandelten Produkten zu gewährleisten. Dafür bieten einzelne, lokale Weltläden kreative Verkaufsmöglichkeiten an und es gibt die Möglichkeit, den Weltladen vor Ort auch bei Bestellungen im Online-Shop der anerkannten Fair-Handels-Lieferanten zu unterstützen.
Die Aktion fair spielt setzt sich gemeinsam mit Partnern in Asien und Europa für die Beachtung der Menschenrechte und grundlegender Arbeitsstandards in der Spielzeugindustrie ein. Sie fordert deutsche Hersteller auf, entlang ihrer Lieferkette menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, informiert die Öffentlichkeit (unter anderem mit einer Firmenliste) und setzt sich gegenüber dem Weltverband der Spielzeugindustrie dafür ein, dass er seinen Verhaltenskodex wirksam, glaubwürdig und transparent umsetzt.
Laufen, Spenden sammeln und Gutes tun – so lautet die Devise bei der Aktion LebensLauf. Seit 1996 engagieren sich freiwillige Unterstützer, die im wahrsten Sinne des Wortes aktiv gegen Hunger und Armut sein wollen. Über die Jahre ist die Idee auf viele weitere Sportarten übertragen worden. Und so laufen, springen, hüpfen, fahren und werfen engagierte Sportbegeisterte zugunsten der Welthungerhilfe.
Logo Aktion Rote Hand. Quelle: Aktion Rote Hand
In der Aktion Rote Hand haben Schulklassen die Möglichkeit, gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen zu protestieren. Sie beschäftigen sich im Unterricht mit Gewalt, die diese Kinder erleiden und ausüben und können zu einer eigenen Position diesbezüglich kommen. Sie können sich mit Fingerfarbe die Hände rot bemalen, sie auf ein Blatt Papier drücken und ihre Botschaft an die Politik darauf schreiben. Politikerinnen und Politiker werden in die Schule eingeladen und erhalten von den Jugendlichen zusammen mit den roten Händen den Auftrag, sich für die Kindersoldaten einzusetzen.
Eine Aktionsidee von terre des hommes für alle Schülerinnen und Schüler, die "Null Bock" längst für "uncool" halten. Über die Aktion Schülersolidarität können sich Schulen oder Klassen konkrete Selbsthilfeprojekte aus einem Angebot von Projekten auswählen und so ihre Altersgefährten in den Ländern des Südens unterstützen.
Das Aktionsbündnis gegen AIDS versteht sich als Plattform von Nichtregierungsorganisationen, die alle in unterschiedlicher Weise an dem Thema HIV/Aids arbeiten und gemeinsam einen Beitrag zur Bewältigung dieses globalen Problems leisten möchten. Eine wichtige Aufgabe dabei ist, das Thema HIV/Aids wieder verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen.
Klimaschutz ist eine Kunst – dies ist der Slogan des Projektes "KlimaKunstSchule". Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen der Kampagne bundesweit die Chance, ihre Ideen zum Klimaschutz künstlerisch umzusetzen und gemeinsame Aktivitäten in der Schule und dem lokalen Umfeld anzustoßen. Das Projekt „KlimaKunstSchule“ bestärkt auf diese Weise im Lebensumfeld von Schülerinnen und Schüler klima- und ressourcenfreundliches Verhalten und regt aktives Engagement für den Klimaschutz an. Eine vergleichbare, deutschlandweite Kampagne ist aktuell nicht geplant, jedoch können Schüler*innen in Form von Aktionstagen mit Künstler*innen gemeinsam ähnliche Projekte durchführen.
Kampagnenbild  Quelle: aktiv-gegen-kinderarbeit.de/kampagne
168 Millionen Kinder unter 17 Jahren arbeiten, davon 85 Millionen unter ausbeuterischen Bedingungen. 73 Millionen sind jünger als 11 Jahre. Diese Zahlen veröffentlichte die ILO (Internationale Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen) in 2013.1). Die Kampagne "Aktiv gegen Kinderarbeit" informiert die Menschen in Deutschland und insbesondere die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich Handelnden über ihren möglichen Beitrag zur Überwindung der menschenverachtenden, ausbeuterischen Kinderarbeit.