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Mensch. Macht. Handel. Fair.

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Unsere Alltagsprodukte – seien es Südfrüchte, Textilien oder elektronische Geräte – haben meistens einen langen und verzweigten Herstellungsweg hinter sich. Immer wieder werden schwere Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten entlang globaler Lieferketten bekannt. Auch deutsche Unternehmen sind direkt oder indirekt daran beteiligt oder profitieren davon. Bislang gibt es keine verbindlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen für Unternehmen und es ist kaum möglich, sie bei Menschenrechtsverstößen oder Umweltschäden zur Rechenschaft zu ziehen.

2016 konnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen. Doch es wurden die Erwartungen verschiedener Organisationen nicht erfüllt. Deshalb setzen sich das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband daher im Rahmen der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein.