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Kampagne #weltweitwichtig

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Kampagnenbild #weltweitwichtig. Quelle: VENRO

Am 26. September wählen die Bürgerinnen und Bürger eine neue Regierung. VENRO möchte mit der Kampagne #weltweitwichtig die Bundestagswahlen nutzen, um den Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien aufzuzeigen, was den Menschen #weltweitwichtig ist!

Globale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit sollen wieder stärker in den politischen Fokus rücken. Es sollen deshalb möglichst viele Menschen dazu motiviert werden, in Statements, Videos oder Fotos unter dem Hashtag #weltweitwichtig ihre Erwartungen an die neue Regierung zu posten.

Blogbeitrag zum Auftakt: Abwarten und Tee trinken reicht nicht, um globale Armut zu beenden

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, zunächst deutlich gesunken. Noch vor der Corona-Pandemie geriet dieser Trend jedoch ins Stocken. Es wurde offensichtlich, dass die Staatengemeinschaft nicht „on track“ ist, ihr Ziel zu erreichen, extreme Armut bis 2030 zu beenden. Die Pandemie hat die Erfolge nun sogar zunichte gemacht und dazu geführt, dass die Zahlen zum ersten Mal in über 20 Jahren wieder steigen. Der druckfrische Sustainable Development Report 2021 prognostiziert, dass durch die Folgen der Corona-Krise über 120 Millionen Menschen mehr in extreme Armut fallen. Am stärksten betrifft dies Menschen aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

Mira Ballmaier und Dr. Jürgen Focke, Sprecherin und Sprecher der AG Agenda 2030 von VENRO, fordern, die Ursachen endlich bei der Wurzel zu packen. Ihr Blogbeitrag zum Thema Armut bildet den Auftakt Themenreihe #weltweitwichtig, mit der bis zur Bundestagswahl aufgezeigt werden soll, was #weltweitwichtig ist.