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Internationale Kampagne für das Recht, die Menschenrechte in Kolumbien zu verteidigen

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Menschenrechtsverteidiger/-innen müssen die Freiheit haben Menschrechtsverletzungen zu verurteilen, sich frei zu äußern, ihre Recherche- und juristische Arbeit auszuüben, Opfer von Gewalt zu verteidigen, die Zivilbevölkerung zu schützen, die Respektierung des Humanitären Völkerrechts einzuordnen sowie sich für den Frieden einzusetzen.

Aufgrund der Situation in Kolumbien ist die Arbeit der Menschrechtsverteidiger/-innen gefährlich und stellt den politischen Willen in Frage, Rechtsstaatlichkeit und die Respektierung grundlegender Rechte für alle Kolumbianer/-innen zu garantieren.

Die Kampagne richtet sich daher mit einer Empfehlung an den kolumbianischen Staat und die Regierung, welche folgende Punkte beinhaltet: 1. Beendigung der Straflosigkeit bei Gewalt gegen Menschrechtsverteidiger/-innen, 2. Beendigung von Missbrauch durch staatliche Geheimdienste, 3. Beendigung der systematischen Stigmatisierung, 4. Beendigung unbegründeter strafrechtlicher Verfolgung und 5. Strukturelle Verbesserung des Schutzprogramms für gefährdete Personen.

Durch die Weiterverteilung der Flyer und die Beteiligung an der Postkartenaktion kann jeder die Kampagne „Für das Recht, die Menschenrechte zu verteidigen“ unterstützen. Dazu gibt es zahlreiche Veranstaltungen zu Kolumbien sowie zur Kampagne.

International unterstützen über 300 Organisationen aus mehr als 20 Ländern diese Kampagne. In Deutschland wird die Kampagne von kolko – Menschenrechte für Kolumbien, Brot für die Welt, Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V., Kolumbiengruppe Nürtingen, Pax Christi – Solidaritätsfonds Eine Welt, terre des hommes Deutschland, Menschenrechtszentrum Nürnberg, Caritas international, Action pro Colombia, Aktion Friedensdorf und amnesty international getragen.