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Biosprit macht Hunger

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Mit einer Vielzahl an Aktionen, Informationsveranstaltungen und Hintergrund- und Aktionsmaterialien wendet sich INKOTA gegen den Agrospritboom. Die Kampagne will den Druck auf Politiker/-innen in Deutschland und Europa erhöhen, damit diese die Ausweitung der Nutzung von Agrokraftstoffen stoppen. Dies geschah zuletzt z.B. mit einer Protest-email Aktion an den Umweltminister. Die Kampagne setzt sich für den Klimaschutz und die Reduktion verkehrsbedingter Treibhausgasemissionen ein, indem mit gezielten Appellen an die Politik die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und der Energieeffizienz im Verkehrssektor eingefordert wird. Agrokraftstoffe erzeugen Hunger und Armut und sie zerstören Lebensgrundlagen, lauten zwei der Kernaussagen dieser Kampagne. Der zunehmende Anbau von Energiepflanzen zur Herstellung von Agrokraftstoffen steht, so die Organisatoren, in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion in Ländern des Südens.

INKOTA-netzwerk e.V. ist ein ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Weltläden, Kirchgemeinden und Einzelengagierter und existiert bereits seit mehr als 30 Jahren im Osten Deutschlands. 1990 wurde INKOTA zum eingetragenen Verein und ist heute mit Büros in Berlin, Sachsen und Thüringen sowie 21 Mitgliedsgruppen in allen neuen Bundesländern und mehr als 150 Einzelmitgliedern das am weitesten verzweigte entwicklungspolitische Netzwerk im Osten Deutschlands.