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Make Trade Fair

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Diese Oxfam-Handelskampagne wurde 2002 mit Unterstützung aller 13 Mitglieder von Oxfam International gestartet. Oxfam verfolgt mit der Kampagne das Ziel, diejenigen Welthandelsregeln zu ändern, die arme Länder noch immer benachteiligen und in Armut gefangen halten. Dazu gehören z.B. die Regeln zur Einhaltung von Arbeitsrechten, faire Preise für Agrarprodukte wie Kaffee und der Zugang zu bezahlbaren Medikamenten. 

Nicht alle Länder und Menschen profitieren von den derzeitigen Prozessen im Welthandel: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Dabei könnte laut Oxfam ein gerechter Handel zur Armutsbekämpfung beitragen – wenn die Handelsvereinbarungen und -abkommen entwicklungsgerecht gestaltet und die Chancen fair verteilt wären.

Mit der Kampagne "Make Trade Fair" setzt sich Oxfam International für den fairen weltweiten Handel und bessere Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern ein. Gekämpft wird u.a. gegen die niedrigen Lieferpreise der großen Supermarktketten (Agrardumping), für die Existenzsicherung der Agrarbauern im Süden, und für den erschwinglichen weltweiten Zugang zu Medikamenten, vor allem in Ländern, in denen sich schwere und lebensbedrohliche Krankheiten unaufhaltsam ausweiten.