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beHandeln statt verwalten

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Menschen, die durch Folter, Verfolgung oder Misshandlung unvorstellbare Qualen erlitten haben, sind häufig psychisch traumatisiert und bedürfen spezieller Hilfe und Behandlung. Um die medizinische und therapeutische Versorgung von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen sicherzustellen, formuliert die Kampagne "beHandlen statt Verwalten" konkrete Forderungen und Ziele. Sie möchte den deutschen Staat auf seine humanitäre und mittlerweile auch rechtliche Verantwortung aufmerksam machen: In der EU-Richtlinie 2004/83/EG wird Flüchtlingen mit besonderer Schutzbedürftigkeit rechtsverbindliche Hilfe garantiert. Hilfe wird zwar von Psychosozialen Zentren mit großem idealistischen und zu großen Teilen ehrenamtlichem Engagement geleistet, jedoch ist ihre Kapazität bei weitem nicht ausreichend, den jeweiligen Bedarf bzw. eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

Mit einer Online- Unterschrift kann die Forderung an die Politik unterstützt werden, die gesundheitliche Versorgung sicherzustellen. Dazu zählt insbesondere das frühzeitige Erkennen der körperlichen und seelischen Erkrankungen, der gesicherte und barrierefreie Zugang zu qualifizierter Behandlung und eine interdisziplinäre Beratung und Begleitung. Das Trägerbündnis besteht aus der Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer - BAfF e.V. und den Ärzten in sozialer Verantwortung e.V. – IPPNW. Des weiteren gibt es andere unterstützende Organisationen.