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Fashion Revolution Week 2019

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Sechs Jahre nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch initiiert das Kollektiv "Fashion Revolution" vom 22. bis 28. April 2019 wieder die weltweite "Fashion Revolution Week". Mit der dazugehörigen Kampagne #WhoMadeMyClothes und zahlreichen weiteren Aktionen in verschiedenen Ländern fordern die Teilnehmenden größere Transparenz, Nachhaltigkeit und ethische Verantwortung bei der Herstellung und der Lieferkette von Kleidung.

Bei der Aktionswoche steht die Modebranche im Fokus. Die Teilnehmenden fordern die Bekleidungsindustrie dazu auf, die Umwelt zu schützen und die Rechte der Menschen, insbesondere von Frauen, zu stärken. Die Würde der Arbeit muss zum Standard werden und darf keine Ausnahme sein. Die Art, wie Kleidung produziert und vermarktet wird, muss sich radikal ändern, damit das, was die Welt trägt, auf sichere, saubere und faire Weise hergestellt wurde.

"Fashion Revolution" glaubt an eine Modebranche, die Menschen, Umwelt, Kreativität und Profit gleichermaßen wertschätzt. Um die Branche zu verändern, muss eine Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von den Landwirt/-innen bis zu den Verbraucher/-innen – ermöglicht werden. Die weltweiten Aktionen der "Fashion Revolution Week" sollen zeigen, dass Veränderungen möglich sind, und ermutigen diejenigen, die sich auf dem Weg zu einer ethischeren und nachhaltigeren Zukunft der Mode befinden.

Die Veranstaltungen und Aktionen umfassen zum Beispiel Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Kleidertauschpartys oder Repair-Werkstätten und können auch selbstständig organisiert werden.