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Entwicklungspolitisches Engagement mit neuen Formen der Beteiligung

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Entwicklungspolitische Vereine in Deutschland leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Bildungs- und Informationsarbeit für die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 – an vielen Stellen fehlen jedoch junge Mitstreiter*innen. Studierende interessieren sich aber auch für globale Nachhaltigkeitsthemen, engagieren sich dabei häufig abseits eines Vereins. Deshalb bringt das dreijährige Projekt „Engagement 2030“ diese beiden Akteursgruppen zusammen, damit sie gemeinsam neue Möglichkeiten des Engagements in Vereinen erarbeiten, das attraktiv für junge Menschen ist und neue Impulse für die Arbeit der Vereine liefert. Dazu kooperiert finep mit drei baden-württembergischen Hochschulen und begleitet die Kleingruppen.

An der Hochschule Esslingen entstanden mit den beteiligten Vereinen im vergangenen Wintersemester fünf Engagementformen:

  •             ein alternativer Stadtplan für Nürtingen
  •             ein Collegeblock für Studierende mit Informationen zu nachhaltigen Alternativen üblicher Verbrauchsgüter im studentischen Alltag
  •             eine Do-It-Yourself-Mitmachparty zum Thema Konsumreduktion
  •             ein Beteiligungsverfahren für die Umgestaltung eines Lastenrads zu einem Informationsrad für die SDGs (AgendaMobil) und
  •             ein Infomaterial in Form eines Roll-Ups zum Thema Kinderrechte.

An der Universität Tübingen entstehen im aktuellen Sommersemester weitere Engagementformen wie eine digitale Schnitzeljagd zum Fairen Handel oder ein Erklärvideo zum SDG 3. Ab dem Wintersemester 2020/21 startet die Kooperation an der Universität Heidelberg.

Kontakt: Anna-Maria Schuttkowski, anna-maria.schuttkowski@finep.org, 0711/932768-68