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ENTWICKLUNG WIRKT – Deutschlands größte Social-Media-Kampagne gestartet

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Nicht enden wollende Bilder von Dürren und Katastrophen, Armut, Flucht und Vertreibung strömen auf uns ein. Jahrein, jahraus, immer das Gleiche. Es scheint, als würde sich nichts zum Besseren wenden! Doch zur Wirklichkeit gehören auch erfreuliche Entwicklungen. Vieles ist in der Welt besser geworden, und Deutschland hat einen wichtigen Anteil daran. Weil darüber aber kaum berichtet wird, haben sich die Organisationen Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, German Doctors, Kindernothilfe und MISEREOR zusammengeschlossen, um die Wirksamkeit des internationalen Engagements Deutschlands zu erklären. Gemeinsam tragen sie die Initiative ENTWICKLUNG WIRKT, bei der bekannte Persönlichkeiten gebeten wurden, diese Erfolge zu zeigen. Zu zeigen, dass Entwicklung wirkt.

Prominente wie Til Schweiger, Peter Maffay, Anna Maria Mühe, Max Mutzke, Julia Beautx und andere machen gemeinsam mit Mitarbeitenden und Partnern der Organisationen anhand von konkreten Beispielen deutlich, wie die Hilfsprojekte funktionieren und was sie verbessern.

Denn aktuelle Umfragen zeigen: Die Mehrheit der Deutschen findet Entwicklungszusammenarbeit wichtig, zweifelt aber am Erfolg vieler Projekte. Dabei ist die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit vielfältig und messbar. In Verbindung mit den Eigenanstrengungen der Länder hat die internationale Entwicklungszusammenarbeit zu großen Erfolgen beigetragen: Weltweit geht die Kindersterblichkeit zurück, immer weniger Menschen leben in extremer Armut, der Anteil der Kinder, die eine Schule besuchen können, wächst, HIV-Infektionen sind stark zurückgegangen, und es gibt keine Pocken mehr. Die Liste ist lang.

Auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die Kampagne. Mit dieser neuartigen Themenkampagne fördert das BMZ im Bereich der entwicklungspolitischen Bildung neue Kommunikationswege und möchte in der Öffentlichkeit dazu beitragen, eine veränderte, positivere Haltung zu den Wirkungen der Entwicklungszusammenarbeit zu erreichen sowie neue Zielgruppen anzusprechen.

In kurzen Spots berichten die Prominenten über jeweils ein Projekt. Dazu haben sie Mitarbeitende und Partner aus den Hilfsprojekten getroffen und sich die Ergebnisse der dortigen Arbeit erklären lassen. Die Videos werden auf Instagram, YouTube, Facebook und Twitter verbreitet.