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zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Bildungsprojekt "Edible Connections Radio" – Schulen und Jugendgruppen zum Mitmachen gesucht!

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ECo Videocall. Quelle: slowfood.de

Slow Food Deutschland sucht interessierte Schulen oder Jugendgruppen (Alter: 15–25 Jahre) für eine Beteiligung am Bildungsprojekt Edible Connections Radio.

Schwerpunkt des Projektes ist der Austausch von Jugendlichen aus Deutschland mit Menschen aus dem globalen Süden bezüglich eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems. Die Jugendlichen erstellen in Kleingruppen eine Audio-Podcast Folge zu einem positiven Ernährungsprojekt im globalen Süden und vergleichen dies mit lokalen oder regionalen Projekten. Die Ernährungs-Held*innen aus dem Gobalen Süden, beispielsweise in Afrika, Asien oder Südamerika, arbeiten in Agroforstprojekten, setzen sich gegen Kinderarbeit ein oder betreiben eine solidarische Landwirtschaft.

Neben der Auseinandersetzung mit Themen aus dem Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung setzen sich die Jugendlichen außerdem mit Recherchemöglichkeiten auseinander und schulen ihre interkulturellen Kompetenzen, wobei sie auch ihre Sprachkenntnisse einsetzen und vertiefen können. Zudem wird ihre mediale Kompetenz gestärkt, indem sie ein besonders bei Jugendlichen beliebtes Medienformat nutzen, um ihr Wissen und ihre Erkenntnisse für Gleichaltrige aufzuarbeiten. Durch die Weitergabe ihrer Erkenntnisse erfahren sie außerdem Selbstwirksamkeit.

Über einen Zeitraum von 4–6 Monaten werden die Jugendlichen kontinuierlich von Slow Food Deutschland unterstützt. Das Programm beginnt mit einem Einführungsworkshop in Präsenz, bei dem die Jugendlichen mit allen wichtigen Grundlagen des Projektes auseinander setzen. Hierbei lernen sie

• den Begriff der Nachhaltigen Entwicklung und die grundlagen eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems kennen
• Recherchetechniken zur Findung des passenden Projektes für die eigene Gruppe
• Planungsschritte zum Erstellen eines Podcast Folge
• Sprechtechniken für Radio und Podcast
• erste Schritte bzgl. Audioschnitt.

Nach dem ersten Workshop arbeiten die Jugendlichen selbstständig in Kleingruppen, wobei sie in wöchentlichen Treffen von dem*der Projektreferent*in in regelmäßigen online Treffen unterstützt werden. Am Ende des Projektes gibt es einen Abschluss-Workshop in Präsenz, bei dem die Jugendlichen den anderen Kleingruppen ihre Ergebnisse präsentieren und so auch die Themen der anderen Jugendlichen kennen lernen.

Das Programm wird durch Slow Food Deutschland durchgeführt, sodass der zeitliche Aufwand der beteiligten Lehrpersonen so gering wie möglich gehalten wird.

Dank der Förderung von Engagement Global und Brot für die Welt entstehen den teilnehmenden Gruppen keine Kosten. Das Projekt kann auch ausschließlich digital durchgeführt werden.
Detaillierte Informationen finden sich in beigefügtem Dokument sowie auf der Projektwebsite. Interessierte können sich auch per E-mail an s.diettrich@slowfood.de wenden.