Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Bildung trifft Entwicklung (BtE)

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Das Programm Bildung trifft Entwicklung - kurz BtE - vermittelt Referent/-innen, die in Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit - beziehungsweise ihren Heimatländern in Afrika, Asien oder Mittel- und Südamerika - gelebt und gearbeitet haben. Sie informieren hautnah und lebendig über Lebensbedingungen, sie zeigen, was uns mit den Ländern des Globalen Südens verbindet, welche Verantwortung wir tragen und was wir tun können, damit dieses Miteinander gerechter wird.

Die Referent/-innen von BtE unterstützen Sie bei der Durchführung von Unterrichtseinheiten, Projekttagen und –wochen, schulischen Nachmittagsangebote (AGs), Ferienprogrammen, Seminaren und Fortbildungen. Die Angebote richten sich an Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen (Sek I und II), Berufsbildende Schulen, Jugend- und kirchliche Einrichtungen, sowie an Universitäten und Fachhochschulen.
Die regionalen Ansprechpartner für die Vermittlung von Referent/-innen finden Sie über untenstehenden Link.

Regionale Bildungsstellen
Bildung trifft Entwicklung wird von Partnerorganisationen getragen und bietet BtE mit einem Netzwerk aus sechs regionalen Bildungsstellen für Interessierte aus Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Schule dezentral Beratung und Unterstützung zum Globalen Lernen an. Neben dem Schulprogramm Berlin gibt es die Regionalen Bildungsstellen Baden-Württemberg (Reutlingen), Nord (Göttingen), Mitteldeutschland (Jena) und Nordrhein-Westfalen (Münster) sowie die Programmkoordination in Bonn, die zugleich als Anlaufstelle für die Bundesländer Bayern, Südhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern dient.

Globales Lernen mit authentischen Erfahrungen
BtE nutzt für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit die Erfahrungen und Kompetenzen zurückgekehrter Fachkräfte aus der Entwicklungszusammenarbeit, von Freiwilligen aus entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten und von Menschen aus den Ländern des Globalen Südens. Die Referent/-innen bieten durch ihre persönlichen Erfahrungen authentische Einblicke in weltweite Zusammenhänge und ermöglichen so einen Perspektivwechsel auf die Themen und Probleme der Globalisierung.

Die inhaltliche und methodische Grundlage der Bildungsveranstaltungen bildet das Konzept des Globalen Lernens. Ziel ist es, zu einem Bewusstseinswandel in Deutschland hin zu einer verantwortlichen und nachhaltigen Gestaltung von Globalisierung beizutragen. Die regionalen Bildungsstellen arbeiten im Rahmen des Aktionsprogramms 2015 der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung und der Millennium-Entwicklungsziele (MDG). Sie kooperieren mit einer Vielzahl von Einrichtungen der entwicklungspolitischen Bildung und der Umweltbildung, beteiligen sich an der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", sowie an der Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich "Globale Entwicklung".
Außerdem stellt das Programm pädagogisches Arbeitsmaterial für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit zur Verfügung. Einige Bildungsstellen verfügen über Bibliotheken und eigene Veranstaltungsräume.