Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Organisationen und Netzwerke

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Auf diesen Seiten finden Sie zentrale Organisationen und Netzwerke, die in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zu den Themen des Globalen Lernens arbeiten. Adressen und weitere Informationen entnehmen Sie bitte direkt den verlinkten Internetseiten der aufgeführten Organisationen oder, insofern dort gelistet, der Datenbank ENGLOB. Dieser Datenbank können Sie auch weitere Adressen europäischer Organisationen und Institutionen, die in den Bereichen des Globalen Lernens tätig sind, entnehmen.

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Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) engagiert sich seit 1957 in den Ländern des Südens für lepra- und tuberkulosekranke Menschen. Bei der Hilfe für Lepra- und Tuberkulosekranke, die gemeinsam mit den Partner/-innen vor Ort geleistet wird, steht jeder einzelne Mensch im Mittelpunkt – unabhängig von Religion, Nationalität oder Hautfarbe. Ziel der Arbeit der DAHW ist die ganzheitliche, nachhaltige Heilung des Einzelnen durch medizinische Behandlung und soziale Rehabilitationsmaßnahmen wie Ausbildungs- oder Kleinkreditprogramme. Damit Hilfe auch dauerhaft wirken kann und die Situation für die Armen nachhaltig verbessert wird, bedarf es struktureller Veränderungen sowohl in den reichen Industrienationen als auch in den...
Die 1991 gegründete Stiftung Weltbevölkerung ist eine international tätige, parteipolitisch unabhängige und konfessionell nicht gebundene Entwicklungsorganisation. Ziel der Arbeit ist es, allen Menschen den Zugang zu Aufklärung und freiwilliger Familienplanung zu ermöglichen. Dieses Ziel ist eng verknüpft mit der Verbesserung der allgemeinen Gesundheitsversorgung und einer wirksamen Armutsbekämpfung.
Die UNESCO - Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur - sieht als einziges UN-Organ die Einrichtung von National­kommissionen vor. Sie beraten ihre Mitgliedstaaten und leisten im Rahmen des UNESCO-Mandats einen aktiven Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit. Die National­kommissionen sind in den 195 Mitgliedstaaten die zentrale Schnittstelle zwischen Staat, Zivilgesellschaft und der UNESCO. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ist Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Als Teil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik trägt die DUK zur Verständigung zwischen den Kulturen und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen Partnern bei. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, den Bundestag und die übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO ergeben.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist als unabhängige nationale Menschenrechtsinstitution eine Einrichtung der Zivilgesellschaft. Es wurde als Ergebnis eines mehrjährigen gesellschaftlichen Diskussionsprozesses, der in einen einstimmigen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 7. Dezember 2000 zur Schaffung eines Deutschen Instituts für Menschenrechte mündete, am 8. März 2001 als unabhängiger Verein gegründet. Das Institut leistet Beiträge zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in Gestalt von Studien und Dokumentationen, wissenschaftlichen Forschungsprojekten, dem Aufbau einer Fachbibliothek, öffentlichen Seminaren, Bildungsprogrammen, Fachgesprächen und Angeboten der Politikberatung, die menschenrechtliche Fragen der inneren wie der äußeren Politik betreffen. Es trägt in menschenrechtlich relevanten Themenfeldern zum öffentlichen Meinungsbildungsprozess bei.
Das DGB-Bildungswerk Nord-Süd-Netz ist verantwortlich für die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeits- und Projektarbeit im Deutschen Gewerkschaftsbund Bildungswerk e.V. Es ist der gewerkschaftliche Ansprechpartner für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität in Deutschland. Die Organisation setzt sich für Menschen- und Gewerkschaftsrechte, soziale Mindeststandards und nachhaltiges Wirtschaften ein und bietet u. a. zahlreiche Seminare aus den Themenbereichen des Globalen Lernens an.
"Don Bosco macht Schule" ist ein Angebot von Don Bosco Mission Bonn für Lehrerinnen und Lehrer, ihre Schülerinnen und Schüler in Deutschland und alle, die pädagogisch mit jungen Menschen arbeiten. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern entwickelt "Don Bosco macht Schule" Unterrichtsmaterialien zu Globalen Themen wie Migration, Gewaltprävention oder Kinderrechte mit dem Ziel, das Wissen von Kindern und Jugendlichen um globale Zusammenhänge zu erweitern und ihnen die Orientierung in der modernen Welt zu erleichtern.
Don Bosco Mondo unterstützt die Arbeit der Salesianer in mehr als 90 Ländern auf dem Gebiet der schulischen Bildung, beruflichen Ausbildung, der sozialen Jugendhilfe und Entwicklungsarbeit. Alle Projekte kommen Kindern und Jugendlichen aus den ärmsten Schichten in Entwicklungsländern zugute; ungeachtet ihrer Hautfarbe oder Religion. Mit Aktionen in Deutschland wird versucht, ein öffentliches Bewusstsein für die Probleme von Kindern und Jugendlichen in Ländern des Südens zu schaffen.
Globales und lebenslanges Lernen sind vor dem Hintergrund einer notwendigen Bewusstseinsänderung untrennbar miteinander verknüpft. Erwachsenenbildung darf sich angesichts der globalen Herausforderung nicht auf ein technologisches Anpassungslernen reduzieren, sondern muss dem Einzelnen und der Gesellschaft Gestaltungs- und Orientierungshilfen auf dem Weg zu einer lebenswerten Zukunft geben. Diese Überzeugung steht hinter dem Projekt "Globales Lernen in der Volkshochschule", das es sich zum Ziel gemacht hat, die entwicklungsbezogene Bildung / das Globale Lernen an Volkshochschulen zu stärken.
Die Stiftung éducation21 koordiniert und fördert Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schweiz, in dem sie unterschiedliche thematische Zugänge wie Globales Lernen, Umweltbildung, Gesundheit, Politische Bildung inkl. Menschenrechtslernen sowie Wirtschaft bündelt. éducation21 wirkt als nationales Kompetenzzentrum für die Volksschule und die Sekundarstufe II und ist auf nationaler, sprachregionaler und kantonaler Ebene aktiv. Im Auftrag der Kantone, des Bundes und der Zivilgesellschaft unterstützt éducation21 als nationales Dienstleistungszentrum Lehrpersonen, Schulleitungen und weitere Akteur/-innen. Sie finden bei éducation21 pädagogisch geprüfte Unterrichtsmedien, Orientierung und Beratung sowie Finanzhilfen für Schulprojekte. Die neue Organisation entstand per 1.1.2013 durch die Fusion der beiden ehemaligen Stiftungen Bildung und Entwicklung (SBE) sowie Umweltbildung Schweiz (SUB).
Das Eine Welt Netz NRW ist der Zusammenschluss von Menschen und von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gruppen in Nordrhein-Westfalen, die sich für nachhaltige Entwicklung in globaler Verantwortung engagieren. Mitglied im Eine Welt Netz NRW sind derzeit rund 1.800 Gruppen und Einzelpersonen. Die Schwerpunkte des Netzwerks sind Beratung im Eine Welt-Engagement, Bildungsprojekte, Vernetzung und Fortbildungen zu allen Bereichen der Eine Welt Arbeit in NRW.