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HESSEN: Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit - Bildung für nachhaltige Entwicklung stärken!

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Heute schon an Morgen denken und so handeln, dass alle Menschen die Ressourcen der Erde über den Tag hinaus für ein echtes Leben nutzen können: Das ist das Prinzip für zukunftsfähiges Handeln. Doch wie durchbricht man Alltagsroutinen, Visionslosigkeit und festgefahrene Politikmuster? Was muss getan werden, dass Menschen sich als Gestalter von Umwelt und Gesellschaft einbringen können? Dass sie sich selbst und andere motivieren, sich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu engagieren?

Kinder sind die Entscheidungsträger von Morgen. Ihnen zu helfen, weltoffen Wissen aufzubauen und vorausschauend zu denken, baut Brücken in die Zukunft. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist es, ihnen die Gestaltungskompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung an die Hand zu geben.

Mit der von der UN ausgerufenen Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) in den Jahren 2005 bis 2014 haben die UN-Mitgliedsstaaten vereinbart, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Bildung zu verankern. Dieses Ziel wird von der UNESCO ab 2015 mit dem Weltaktionsprogramm weiterverfolgt. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen schließt sich diesem Ziel an und hat Anfang 2014 eine Reihe innovativer Projekte aufgegriffen und in der "Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit" gebündelt, um Bildung für nachhaltige Entwicklung dauerhaft in den Schulen zu verankern.

In Hessen werden hierzu für verschiedene Zielgruppen und Schulformen vier Teilprojekte durchgeführt:
•    das Schuljahr der Nachhaltigkeit, das in sechs Modellregionen an Grundschulen angeboten wird,
•    der Aufbau regionaler Netzwerke zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in fünf Modellregionen in Hessen,
•    Unterrichtseinheiten zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe", die sich sowohl an Grundschulen als auch an weiterführende Schulen richten,
•    Unterrichtseinheiten zum Klimaschutz, die Jugendliche an weiterführenden Schulen ansprechen.

Schülerinnen und Schüler sollen dabei Gestaltungskompetenzen erwerben und auf ihre eigene Lebens- und Erfahrungswelt anwenden. Um die Themen über die Angebote hinaus langfristig an den Schulen zu verankern, werden Fortbildungen und pädagogische Tage durchgeführt.

Neben dem Umwelt- und dem Kultusministerium sind die Hessische Staatskanzlei, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen (ANU), Umweltlernen in Frankfurt e.V., das Umweltzentrum und Gartenkultur Fulda e.V., das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo), das Bildungszentrum + Jugendwerkstatt Felsberg, die Landeskoordination "UmweltSchule" und die hessischen Umweltzentren an der Umsetzung der Initiative beteiligt.