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Projekt: "Multiperspektivität: Willkommenskultur in Familie und Gesellschaft"

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Projekt: „Multiperspektivität: Willkommenskultur in Familie und Gesellschaft“
Projektlaufzeit: 01.10.2016 bis 31.12.2017
Projektträger: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
Fokus: Verankerung des Lernbereichs Globale Entwicklung/Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Lehrkräfteaus- und fortbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg durch Austauschbegegnungen zwischen Kamerunern und deutschen Pädagoginnen und Pädagogen

Ziel der Länderinitiative ist die Verankerung des Lernbereichs Globale Entwicklung in die Lehrkräfteaus- und fortbildung. Dies soll erreicht werden durch:

  •     Planung, Durchführung, Evaluation und Dokumentation von Schulprojekten im Lernbereich Globale Entwicklung durch die Teilnehmenden
  •     Präsentation der Ergebnisse der Schulprojekte in den Schulgemeinden sowie in der interessierten Öffentlichkeit
  •     Erstellung didaktisierender Handouts zur Durchführung von Schulprojekten im Lernbereich Globale Entwicklung unter Berücksichtigung einer Süd-Nord-Perspektive
  •     Kooperationsvereinbarungen zur nachhaltigen Verankerung des Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung auf institutioneller Ebene, das heißt zwischen dem Kameruner Erziehungsminsterium und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg sowie den beiden Partnervereinen Educational Network Cameroon (EduNeC) und Netzwirkung e.V.

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg kooperiert im Rahmen der Länderinitiative mit dem Kameruner Erziehungsministerium. Es bietet seinen Referendarinnen und Referendaren im Rahmen dieser Länderinitiative die Gelegenheit, an Bildungsfahrten nach Kamerun teilzunehmen. Diese Bildungsfahrten ermöglichen jeweils zehn Kameruner und zehn Hamburger jungen Pädagoginnen und Pädagogen, gemeinsam an einem Seminar in einem Ort in Kamerun zum Schwerpunktthema „Schulprojekte im Lernbereich Globale Entwicklung“ teilzunehmen, in den Schulen vor Ort zu hospitieren und eigene Projektplanungen in kamerunisch-deutschen Tandems zu entwickeln. Ziel ist es, diese Projekte in den Schulen nachhaltig umzusetzen und abschließend zu reflektieren. In der zweiten Austauschbegegnung in Deutschland werden die Projekte fortgesetzt, dokumentiert und evaluiert.

Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung mit seinen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen stehen in dem Projekt die zentralen Gestaltungsmöglichkeiten für das Leben in einer Welt im Vordergrund. Dies bedeutet, dass alle am Austausch Beteiligten weitere Handlungskompetenzen erwerben, um gemeinsam verantwortlich, solidarisch und auch nachhaltig zu agieren.

In der Länderinitiative sind mit den zehn beteiligten Referendaren vier verschiedene Lehrämter mit acht Hauptseminaren, 15 Fach- und Fachrichtungsseminaren sowie zehn Hamburger Schulen aller Schulformen verknüpft, sodass sich weitreichende Möglichkeiten der Multiplikation ergeben. Auch in Kamerun partizipieren durch die Teilnehmenden zehn unterschiedliche Schulen an dem Projekt. Dazu kommen zudem die fünf beteiligten Projektschulen sowie die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen und Schulaufsichten.

In untenstehendem Dokument findet sich eine Übersicht über den Aufbau des Projektes, Besonderheiten, Produkte und die angesprochenen Handlungsebenen im Bildungssystem.