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Atlas der Globalisierung 2015: Weniger wird mehr.

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Was Wachstum ist, weiß jeder – aber was bedeutet Postwachstum? Das klingt nach einer utopischen Gesellschaftstheorie. Denn in der Wirklichkeit gilt Wachstum immer noch als Allheilmittel gegen Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und andere Risiken. Ohne Wachstum kein Wohlstand, keine Freiheit, kein Erfolg. Doch auf einem begrenzten Planeten kann es kein unbegrenztes Wachstum geben.

Auf die Endlichkeit der Ressourcen und die Umweltschäden, die unser Ex-und-hopp-Konsum verursacht, hat bereits vor über 40 Jahren der Club of Rome mit seinem berühmten Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ aufmerksam gemacht. Wir ahnen schon lange, dass es so nicht weitergehen kann und dass Wachstum nicht die Lösung, sondern das Problem ist.

Als vor 12 Jahren der erste „Atlas der Globalisierung“ von Le Monde diplomatique erschien, war Globalisierung noch ein Expertenthema. Heute lernen die Kinder in der Grundschule, was das ist. Morgen werden sie wissen, wie Postwachstum geht. Weil der Klimawandel stattfindet, weil die Finanzkrise ganze Volkswirtschaften bedroht, weil die industrielle Produktion mehr Rohstoffe verbraucht denn je. Es ist höchste Zeit umzudenken. Der Postwachstumsatlas liefert Ideen und Informationen, nicht zuletzt mit seinen tollen Grafiken.

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