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Eine-Welt-Nachrichten

22.09.2016

Zur Eröffnung der Weltgipfel zu Flucht und Migration am 19. und 20. September in New York ruft UNICEF die Regierungen dazu auf, eine Krise der Kinder zu stoppen. Weltweit haben fast 50 Millionen Kinder ihre Heimat verlassen ̶ allein 28 Millionen von ihnen sind auf der Flucht vor Gewalt und Konflikten. Je nach Situation gelten die Mädchen und Jungen als Flüchtlinge, Asylsuchende, Binnenvertriebene oder Migranten – aber sie sind vor allem eins: Kinder, die in ihrer Kindheit viele Risiken und Belastungen tragen müssen.

22.09.2016

Smartphone, Markenkleidung, Schokolade – Kauf und Konsum dieser Produkte erscheinen uns ganz selbstverständlich. Was viele von uns nicht immer wissen: Hinter diesen produzierten Waren verbergen sich oft zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen: Menschen schuften unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne, sind enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und werden von ihrem Land vertrieben. Im Jahr 2011 haben die Vereinten Nationen die Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet, 2016 sollten diese endlich auch in Deutschland anhand des „Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP) umgesetzt werden, um Unternehmen gesetzlich zu menschenrechtlicher Sorgfalt zu verpflichten. Doch der Prozess hinkt: Zahlreiche Unternehmen bekennen sich zwar in der Öffentlichkeit zur Nachhaltigkeit – hinter den Kulissen nehmen viele aber weiterhin Menschenrechtsverletzungen in Kauf.

14.09.2016

In Kürze startet bundesweit die Interkulturelle Woche (IKW). Die christlichen Kirchen eröffnen die bundesweite Interkulturelle Woche 2016 am Sonntag, den 25.9.2016 um 15.00 Uhr in Friedland mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Begegnungsfest. Das Grenzdurchgangslager Friedland ist seit seiner Gründung 1945 für mehr als vier Millionen Menschen zum „Tor zur Freiheit“ geworden.

12.09.2016

Nach den Landtagswahlen vom letzten Wochenende fordern das Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern und die Stiftung Nord-Süd-Brücken alle demokratischen Kräfte dazu auf, das Thema der sozialen Gerechtigkeit ganz oben auf die Agenda zu setzen. Sie appellieren an Bund und Land, die Anstrengungen der Zivilgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern politisch und finanziell noch stärker zu unterstützen. In Zukunft müssen mehr Anstrengungen unternommen werden, um dieses Viertel der Wähler/-innen zurückzuholen in eine weltoffene, demokratische Gesellschaft.

08.09.2016

Fast 50 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sind in Folge von Flucht und Migration entwurzelt – mehr als die Hälfte von ihnen (28 Millionen) wurden durch Konflikte aus ihrem Zuhause vertrieben. Millionen anderer Mädchen und Jungen haben ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren, sichereren Leben verlassen.

08.09.2016

Der „Kompass 2030“ ist die Weiterentwicklung des jährlichen Berichts zur „Wirklichkeit der Entwicklungspolitik“, den terre des hommes und Welthungerhilfe seit 1993 herausgeben. Er unterzieht weiterhin die deutsche Entwicklungspolitik einer kritischen Analyse, berücksichtigt dabei aber insbesondere die Anforderungen der 2015 beschlossenen UN-Nachhaltigkeitsagenda an die deutsche Politik.

06.09.2016

Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2016 zeigt, dass bei anhaltenden Trends erst im Jahr 2042 alle Kinder weltweit eine Grundschulbildung erhalten werden. Berechnungen zufolge wird eine universelle untere Sekundarschulbildung (in Deutschland Abschluss Sekundarbereich I) erst 2059 erreicht, eine universelle obere Sekundarschulbildung (in Deutschland Fach-/Hochschulreife oder abgeschlossene Lehrausbildung) nicht bis zum Jahr 2084. Die Globale Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen sieht vor, eine chancengerechte, inklusive und hochwertige Bildung für alle bis 2030 sicherzustellen.

05.09.2016

758 Millionen Erwachsene weltweit sind Analphabeten, zwei Drittel davon Frauen. Darauf macht die UNESCO anlässlich des Welttags der Alphabetisierung am 8. September unter dem Motto „Reading the Past, Writing the Future“ aufmerksam. Mit dem dritten UNESCO-Weltbericht zur Erwachsenenbildung (GRALE III) fordert sie die internationale Gemeinschaft auf, mehr in lebenslanges Lernen zu investieren. Gemeinsam mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen gründet sie am 8. September die Globale Allianz für Alphabetisierung, um Menschen weltweit gemäß dem Bildungsziel (SDG 4) der Globalen Nachhaltigkeitsagenda bis zum Jahr 2030 Lese- und Schreibkompetenzen zu vermitteln.