Eine-Welt-Nachrichten

UNESCO ruft zu einer integrativen Wasserpolitik auf. Weltwasserbericht 2015 zu "Wasser und nachhaltige Entwicklung"
20.03.2015

Global gesehen wird Wasser nicht nachhaltig genug bewirtschaftet. Die UNESCO fordert deshalb eine besser koordinierte Wasserpolitik, um Herausforderungen wie Armut, Ernährung und Energieversorgung zu lösen. Das geht aus dem neuen UNESCO-Weltwasserbericht hervor, der am 20.3.2015 in der indischen Hauptstadt Neu Delhi vorgestellt wird.

UNESCO ruft zu einer integrativen Wasserpolitik auf. Weltwasserbericht 2015 zu "Wasser und nachhaltige Entwicklung"
Schmutziges Wasser kostet täglich fast 1.000 Kindern das Leben - UNICEF zum Weltwassertag am 22. März
20.03.2015

Anlässlich des Weltwassertags fordert UNICEF, dass bis zum Jahr 2030 jeder Mensch überall auf der Welt sauberes Trinkwasser hat. Trotz großer Fortschritte haben 748 Millionen Menschen nach wie vor kein sicheres Wasser zur Verfügung, 90 Prozent von ihnen leben in Asien und Subsahara-Afrika. Besonders für Kinder in armen ländlichen Regionen ist das lebensgefährlich: Jeden Tag sterben fast 1.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Trinkwasser, fehlende Toiletten und mangelnde Hygiene.

Schmutziges Wasser kostet täglich fast 1.000 Kindern das Leben - UNICEF zum Weltwassertag am 22. März
Immer mehr Kinder staatenlos - Brot für die Welt beklagt vor Tagung der UN-Frauenrechtskommission Rechtslage der Mütter
06.03.2015

Aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März weist Brot für die Welt darauf hin, dass in 27 Ländern der Welt Frauen noch immer das Recht abgesprochen wird, ihre Nationalität an ihre Kinder weiterzugeben. Kinder, die keinen Vater haben, der sie anerkennt, werden auf diese Weise staatenlos. Je nach nationaler Gesetzgebung betrifft das Kinder, die im Ausland als auch solche, die in ihrer Heimat geboren werden.
1995 hat sich die Staatengemeinschaft im Rahmen der 4. UN-Weltfrauen-Konferenz in Peking vorgenommen, Geschlechterungleichheit und Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu beseitigen. Vom 9. bis 20. März kommt die UN-Frauenrechtskommission in New York zusammen und wird Erfolge und Rückschritte bei der Verwirklichung von Frauenrechten zwei Jahrzehnte nach Peking in den Blick nehmen.

Immer mehr Kinder staatenlos - Brot für die Welt beklagt vor Tagung der UN-Frauenrechtskommission Rechtslage der Mütter
Zum Weltfrauentag am 8. März: terre des hommes fordert Rechtssicherheit für Mädchen vor Zwangsverheiratung
06.03.2015

Wirtschaftliche Not ist weltweit eine der Hauptursachen für die Verheiratung von minderjährigen Mädchen. Laut den Ergebnissen einer terre des hommes-Studie liegt der Anteil von unter 18-jährigen verheirateten Mädchen in den am wenigsten entwickelten Ländern bei rund 50 Prozent, in den westafrikanischen Ländern Niger und im Tschad werden rund drei Viertel aller Mädchen noch als Kinder verheiratet.

Zum Weltfrauentag am 8. März: terre des hommes fordert Rechtssicherheit für Mädchen vor Zwangsverheiratung