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EWIK-Newsletter März: Was kommt auf den Teller? EINE WELT ohne Hunger

Hunger ist mit das Schlimmste, was Menschen erleiden können. Noch immer hungern rund 800 Millionen Menschen weltweit und rund zwei Milliarden Menschen leiden an verborgenem Hunger, also an einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen. Die Ernährung der Weltbevölkerung ist gesellschaftspolitisch hochaktuell. Auf internationaler Ebene verabschiedet die Weltgemeinschaft im September 2015 die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Zum ersten Mal sollen Entwicklungsziele und -indikatoren gleichermaßen für arme und reiche Länder gelten. Der sorgsame, "suffiziente" Umgang mit Ressourcen ist eine zentrale Aufgabe für uns, ebenso wie Bildung im Sinne Nachhaltiger Entwicklung/Globalen Lernens systematisch an unseren Kindergärten, Schulen und Hochschulen zu verankern. Mögen die hier vorgestellten spannenden Materialien, Medien und Formate zur komplexen Thematik Welternährung junge wie ältere zum Handeln für EINE WELT ohne Hunger animieren.

EWIK-Newsletter März: Was kommt auf den Teller? EINE WELT ohne Hunger
Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus. Herausforderungen für die verantwortungsvolle Gestaltung eines wachsenden Reisetrends

Kirchengemeinden, Sportvereine und Jugendgruppen bauen seit vielen Jahren Kontakte und Partnerschaften zu Organisationen und Gruppen in Entwicklungsländern auf, um gegenseitigen Austausch zu ermöglichen. Das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert mit dem weltwärts-Programm seit 2008 Freiwilligeneinsätze von jungen Erwachsenen in sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern. Zunehmend entdecken auch kommerzielle Veranstalter das mittlerweile lukrative Geschäftsfeld Reisen und "Helfen". Die von Brot für Welt u.a. herausgegebene Broschüre beschreibt Herausforderungen für die verantwortungsvolle Gestaltung eines wachsenden Reisetrends.

Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus. Herausforderungen für die verantwortungsvolle Gestaltung eines wachsenden Reisetrends
Abschlussdokumentation zur Konferenz "Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung" ist online!

Am 19. und 20. September 2014 fand in Berlin auf Einladung von VENRO und unter organisatorischer Durchführung des World University Service (WUS) die Konferenz zum Abschluss der UN-Dekade "Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung" statt. Dort versammelten sich Akteur/-innen des Globalen Lernens und diskutierten Vorschläge zur Gestaltung des Weltaktionsprogrammes (WAP) "Bildung für nachhaltige Entwicklung", und der "Zukunftscharta". Das Weltaktionsprogramm ist das Nachfolgeprogramm der in 2014 abgeschlossenen UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Aus den Diskussionen der Veranstaltung entstand die Berliner Erklärung, die als Empfehlung in die nationale offizielle Abschlusskonferenz der UN-Dekade in Bonn vom 29. - 30. September 2014
weitergegeben wurde. Die Abschlussdokumentation des Kongresses ist nun online einzusehen und kann auch bestellt werden.

Abschlussdokumentation zur Konferenz "Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung" ist online!
Europäisches Jahr für Entwicklung 2015: Anträge zur Projektförderung ab jetzt möglich

Unter dem Motto "Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft" soll im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung 2015 (EJE) über die Entwicklungspolitik der Europäischen Union (EU) und der Mitgliedsstaaten informiert und aktives Engagement gefördert werden. Um den deutschen Beitrag zu koordinieren, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei Engagement Global eine Geschäftsstelle Europäisches Jahr für Entwicklung eingerichtet. Das Angebot richtet sich an zivilgesellschaftliche Organisationen mit Sitz in Deutschland. Interessensbekundungen zur Förderung können ab sofort an feje@engagement-global.de geschickt werden.

Europäisches Jahr für Entwicklung 2015: Anträge zur Projektförderung ab jetzt möglich
Report: Gut leben global. Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland

Im September 2015 wollen die Vereinten Nationen die Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung beschließen. Einen zentralen Baustein dieser Agenda bilden zukünftige Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs. Sie sollen universelle Gültigkeit besitzen und sind damit auch für Deutschland relevant. Eine wesentliche Frage lautet in diesem Zusammenhang, mit welchen Indikatoren Armut, Wohlstand und Entwicklung – und damit auch die Umsetzung der SDGs – gemessen werden sollen. Die Auseinandersetzung über alternative Wohlstandsmaße hat gerade in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt, auch in Deutschland. Der jetzt vom Global Policy Forum und terre des hommes herausgegebene Report liefert Hintergrundinformationen und Denkanstöße zu diesen Diskussionen.

Report: Gut leben global. Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland