Aktuelles

0
Report: Gut leben global. Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland

Im September 2015 wollen die Vereinten Nationen die Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung beschließen. Einen zentralen Baustein dieser Agenda bilden zukünftige Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs. Sie sollen universelle Gültigkeit besitzen und sind damit auch für Deutschland relevant. Eine wesentliche Frage lautet in diesem Zusammenhang, mit welchen Indikatoren Armut, Wohlstand und Entwicklung – und damit auch die Umsetzung der SDGs – gemessen werden sollen. Die Auseinandersetzung über alternative Wohlstandsmaße hat gerade in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt, auch in Deutschland. Der jetzt vom Global Policy Forum und terre des hommes herausgegebene Report liefert Hintergrundinformationen und Denkanstöße zu diesen Diskussionen.

Report: Gut leben global. Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland
EUROBAROMETER: Die Ansichten der EU-Bürger/-innen zu Entwicklung, Zusammenarbeit und Hilfe - auch mit Jugendbarometer

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sind zusammen nach wie vor der weltweit größte Geber öffentlicher Entwicklungshilfe. Allein im Jahr 2013 wurden 56,5 Milliarden Euro an öffentlicher Entwicklungshilfe bereitgestellt. Das entspricht mehr als der Hälfte der weltweit geleisteten Entwicklungshilfe. Darüber hinaus beteiligt sich die EU intensiv an den laufenden Diskussionen über die Zukunft einer nachhaltigen Entwicklung. Die Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid der Europäischen Kommission hat vor diesem Hintergrund 2014 eine Umfrage zur Untersuchung der öffentlichen Meinung zu einer Reihe von entwicklungspolitischen Themen in Auftrag gegeben.

EUROBAROMETER: Die Ansichten der EU-Bürger/-innen zu Entwicklung, Zusammenarbeit und Hilfe - auch mit Jugendbarometer
EWIK-Newsletter Januar 2015: Zukunftscharta - Materialien zu den 8 Themen

Der Beginn des neuen Jahres gibt Anlass, in die Zukunft zu schauen. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat sich mit der Zukunftscharta große Vorsätze auferlegt: In acht Handlungsfeldern will sein Ministerium einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten, jedes Jahr soll Bilanz gezogen werden. Die genannten Ziele sind überdies anschlussfähig an die internationale Entwicklungsziele, die in Form von „Sustainable Development Goals“ im September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet werden.
In der aktuellen Ausgabe des EWIK-Newsletters finden Sie beispielhaft Materialien und Aktionsideen zu den acht Handlungsfeldern, mit denen Sie konkret Umsetzungsarbeit der Zukunftscharta leisten können. Wie immer können Sie zudem in den Rubriken „Veranstaltungen“ und „Weiterbildung“ Hinweise zu interessanten Tagungen und Seminaren entdecken.

EWIK-Newsletter Januar 2015: Zukunftscharta - Materialien zu den 8 Themen
Neue Foto-Posterserie: „Nach St(r)ich und Faden“ der Christlichen Initiative Romero (CIR)

„Nach St(r)ich und Faden" zeigt auf sechs ausdrucksstarken Fotos Aufnahmen aus der (Sport-) Bekleidungsindustrie in Kambodscha, Südindien, Vietnam und Nicaragua. Die Fotoposter geben den NäherInnen ein Gesicht, bilden die Arbeitsbedingungen ab und erklären die Wahrheit über Mode-Mythen: Zum Beispiel, warum der Mindestlohn in den Billiglohnländern zum Leben nicht ausreicht und dass teure Kleidung nicht fairer produziert wird als billige.

Neue Foto-Posterserie: „Nach St(r)ich und Faden“ der Christlichen Initiative Romero (CIR)
Der Bodenatlas 2015: Daten und Fakten über Acker, Land und Erde

Der „Bodenatlas 2015“ bietet Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit. Land und Böden werden immer knapper, so der Bericht. Beispielsweise in Deutschland beträgt der Flächenverbrauch durch Städte- und Straßenbau mehr als 70 Hektar pro Tag. Zudem importiert Deutschland Agrarprodukte und andere Verbrauchsgüter, die knapp 80 Millionen Hektar und damit das Doppelte der eigenen Landesfläche in Anspruch nehmen.

Der Bodenatlas 2015: Daten und Fakten über Acker, Land und Erde
Konzept "Faire Schule": Jetzt auch in Hamburg

Das Konzept der Fairen Schule wurde vom Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum e.V. entwickelt, das in Berlin seit 2013 in Berlin erfolgreich umgesetzt wird. Die Grundidee geht davon aus, Schulen dabei zu beraten, wie die Schulprofile stärker auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen ausrichten können. Um die Faire Schule auch in Hamburg zu verankern, haben das Landesinstitut für Lehrerbildung & Schulentwicklung, die Open School 21, peace brigades international (pbi) und die Agrar Koordination ein Team gegründet, der praxisnah und engagiert Schulen auf dem Weg zur Fairen Schulen begleiten und beraten soll.

Konzept "Faire Schule": Jetzt auch in Hamburg
Europäisches Jahr für Entwicklung 2015: Anträge zur Projektförderung ab jetzt möglich

Unter dem Motto "Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft" soll im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung 2015 (EJE) über die Entwicklungspolitik der Europäischen Union (EU) und der Mitgliedsstaaten informiert und aktives Engagement gefördert werden. Um den deutschen Beitrag zu koordinieren, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei Engagement Global eine Geschäftsstelle Europäisches Jahr für Entwicklung eingerichtet. Das Angebot richtet sich an zivilgesellschaftliche Organisationen mit Sitz in Deutschland. Interessensbekundungen zur Förderung können ab sofort an feje@engagement-global.de geschickt werden.

Europäisches Jahr für Entwicklung 2015: Anträge zur Projektförderung ab jetzt möglich
Heinrich-Böll-Stiftung - Fleischatlas extra: Abfall und Verschwendung

Der „Fleischatlas extra: Abfall und Verschwendung“ der Heinrich-Böll-Stiftung stellt Informationen über die Verschwendung der Fleischmassen bereit, die wir nicht essen. Gerade der heutige Fleischkonsum aus industrieller Produktion zehrt an den Ressourcen der Erde. Und er verschärft die Ungleichheit zwischen denen, die verschwenden können, und denen, die zu wenig haben, um satt zu werden. Um wertzuschätzen, ist Wissen nötig. Auch dabei: Zahlreiche Grafiken zur Veranschaulichung, die gut in der Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Heinrich-Böll-Stiftung - Fleischatlas extra: Abfall und Verschwendung
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Sport - eine Arbeitshilfe für Multiplikator/-innen

„In die Zukunft der Jugend investieren – durch Sport!“ – so lautet der Leitsatz der Deutschen Sportjugend (dsj), der ihre Programmatik in Bezug auf die Jugendarbeit im Sport in einem Satz prägnant zusammenfasst. Zukunft ist auch das zentrale Thema, wenn die dsj Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aktiv ausgestaltet. BNE bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass Jugendorganisationen im Sport ihre Aktivitäten und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so gestalten, dass sie in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht zukunftsfähig werden und damit gegenwärtigen Generationen ein gelungenes Leben ermöglichen, ohne künftigen Generationen diese Möglichkeit zu nehmen.

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Sport - eine Arbeitshilfe für Multiplikator/-innen
LeNa: Deutschsprachiges Netzwerk Lehrer/-innenbildung für nachhaltige Entwicklung

Das 2013 an der Leuphana Universität Lüneburg gegründete Netzwerk "LeNa" von Universitäten, Hochschulen und anderen lehrerbildenden Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt sich dafür ein, die Lehrkräftebildung mit Blick auf die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu reformieren. Mit einem gemeinsamen Memorandum wenden sich die Mitglieder des Netzwerks an die zuständigen Ministerien in ihren Ländern und fordern eine Neuorientierung in der Lehrkräftebildung: künftige Lehrende sollen in die Lage versetzt werden, Kindern und Jugendlichen Kompetenzen und Wissen zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft zu vermitteln.

LeNa: Deutschsprachiges Netzwerk Lehrer/-innenbildung für nachhaltige Entwicklung
Neue Leitlinien für Globales Lernen des Nord-Süd-Zentrums des Europarates - jetzt auch auf Deutsch

Mitte Oktober ist die deutsche Fassung des Handbuchs „Leitlinien Globales Lernen“ des Nord-Süd-Zentrums des Europarates (NSZ) erschienen. Es gibt Antwort auf die grundlegenden Fragen, was unter Globalem Lernen verstanden werden kann und worin die Bedeutung Globalen Lernens liegt. In der Publikation wird aber auch Fachwissen zu Konzepten und Methoden des Globalen Lernens vermittelt.

Neue Leitlinien für Globales Lernen des Nord-Süd-Zentrums des Europarates - jetzt auch auf Deutsch
VENRO-Diskussionspapier "Globales Lernen als transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung"

Mit dem Ende der UN-Dekade »Bildung für eine nachhaltige Entwicklung« (2005–2014) und dem Auslaufen der großen Weltprogramme (»Bildung für Alle« und »Millennium Entwicklungsziele«) wird weltweit die integrative Neuorientierung des Rio-Prozesses diskutiert. VENRO nutzt diese Chance, um – wie zum Beginn und zur Halbzeit der UN-Dekade BNE – mit einem Grundsatzpapier Impulse für die Diskussion des Beitrags von Globalem Lernen/BNE für die Neuorientierung einer nachhaltigen Entwicklung zu geben.

VENRO-Diskussionspapier "Globales Lernen als transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung"