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Aktionsprogramm Klimaschutz in Schulen - Projekt KlimaKunstSchule

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"Klimaschutz ist eine Kunst." Dieser Satz beschreibt nicht nur eine Herausforderung der Zukunft. Für das Programm KlimaKunstSchule ist es zugleich eine Vision, die wörtlich gemeint ist. Schülerinnen und Schüler verbünden sich mit der Kunst für einen engagierten Klimaschutz.

Abgeleitet aus der Guerillagärtnerei-Bewegung, die kleine Samenbomben nutzt, um den urbanen Raum zum Blühen zu bringen, entwickeln Künstlerinnen und Künstler für das Projekt ausgewählte "artistic seed bombs". Diese künstlerischen Projektimpulse zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz werden im Schulalltag aufgegriffen und weiterentwickelt.

Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeiten und Ideen in der Öffentlichkeit und vernetzen die Aktivitäten mit dem schulnahen Umfeld - unterstützt von ihren Lehrkräften und den begleitenden Künstlern. Das Projekt „KlimaKunstSchule“ bestärkt auf diese Weise im Lebensumfeld von Schülerinnen und Schüler klima- und ressourcenfreundliches Verhalten und regt aktives Engagement für den Klimaschutz an. Über den handlungsbasierten und gestaltenden Ansatz des Projektes werden neue Wege zum Verständnis der komplexen Zusammenhänge eröffnet und konkrete Denk- und Handlungsoptionen entworfen. Im Oktober letzten Jahres trafen sich 70 junge Menschen aus der ganzen Bundesrepublik in Hamburger Schauspielhaus zur KlimaKunstKampagne. Gemeinsam mit prominenten Pat/-innen und Unterstützenden besuchten sie die Inszenierung der Weltklimakonferenz von Rimini Protokoll.

Insgesamt werden über 50 Künstlerinnen und Künstler mit 200 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen arbeiten. Das Projekt wird vom BMUB im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert. Die Projektkoordination liegt bei Bildungscent e.V.