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Lobbyaktion NIKOTINKINDER

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Ohne selbst zu rauchen, werden hunderttausende Kinder weltweit durch Nikotin vergiftet: Sie ernten und bearbeiten den Tabak. Es sind oft kleine Kinder, die für das Überleben der Familie arbeiten müssen.

Tabakblätter enthalten Nikotin, ein starkes Nervengift. Wer mit der Haut die Blätter berührt, nimmt Nikotin auf und vergiftet sich. So nehmen die Kinder so viel Nikotin zu sich, als hätten sie 60 Zigaretten geraucht. Hinzu kommen Pestizide und Verletzungen bei der Arbeit, die für die Kinder gefährlich sind. Und zur Schule können sie auch nicht gehen.

Die Folgen sind für Kinder besonders gravierend: schmerzhafter Husten, Muskelschwäche, Kopf- und Bauchschmerzen – die typischen Anzeichen einer Nikotinvergiftung. Pestizide und Nikotin bewirken eine Veränderung des Nervensystems. So gehen die Reflexe bei diesen Kindern drastisch zurück. Die Eltern leiden oft an den Spätfolgen: Depressionen, die oft in den Selbstmord führen.

FRIEDENSBAND bietet mit der Lobbyaktion NIKOTINKINDER ab März 2018 Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblätter und Aktionshinweise an.