Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung - überwiegend mehrjähriger - internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die Fastenaktion von Misereor findet jedes Jahr statt. Zwei Wochen vor Ostern wird in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland eine Kollekte im Rahmen der Misereor-Fastenaktion durchgeführt. Das so gesammelte Geld fließt direkt in MISEREOR-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die MISEREOR-Fastenaktion 201 steht unter dem Leitwort ‚Neu denken! Veränderung wagen.’.
Alltagsrassismus protokolliert Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihrer "Hautfarbe", ihrer vermeintlichen Religion oder anderer Zuschreibungen diskriminiert und ausgegrenzt. Rassismus zeigt sich in allen Lebensbereichen: in der Politik, bei der Job- und Wohnungssuche, in der Ausbildung, beim Arzt, in der Disko oder auf dem Fußballplatz. In einer Serie von Videos und Texten erzählen an dieser Stelle ganz unterschiedliche Menschen ihre persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren rassistischen Erfahrungen im Alltag und was diese für ihr Leben bedeuten. Außerdem findet sich ein Glossar für diskriminierungssensible Sprache und die Broschüre: "Wir nehmen Rassismus persönlich"
Eine Brücke schlagen auf die andere Seite der Welt?! Und das mit einem Baum und einem Pappschild? Die deutschlandweite OroVerde-Kampagne "#AdoptATree" macht es möglich und lädt Lehrkräfte dazu ein mit ihren Schülern für den Regenwald und einen nachhaltigeren Konsum aktiv zu werden. Diese Mitmach-Aktion lässt sich durch ihren geringen Zeit- und Materialaufwand gut in eine Doppelstunde integrieren: Neben dem Kunstunterricht bieten sich auch der Erdkunde-, Biologie- und Englischunterricht an, um die Kreativität der Schüler/innen zu fördern.
Worauf sollte man beim Einkauf von Papier achten, um nicht unfreiwillig zur Zerstörung von Wäldern beizutragen? Eine einfache Lösung heißt: Recyclingpapier. Der Handel wird nur dann vermehrt Recyclingpapier anbieten, wenn eine Nachfrage vorhanden ist bzw. deutlich gemacht werden kann. Die Aktion will deshalb möglichst viele Schulklassen bewegen, Recyclingpapiere zu kaufen.
Dürren und Überschwemmungen zerstören ganze Ernten, lassen Vieh verenden und bedrohen damit Millionen Menschen in armen Ländern. Auf der Weltklimakonferenz in Mexiko Ende 2010 wurde offiziell beschlossen, den schon 2009 geforderten, Klima-Fonds einzurichten. Dieser soll armen Ländern bei der Bewältigung der Klimafolgen und bei einer klimafreundlichen Entwicklung helfen. In den nächsten Verhandlungen geht es darum, sich über die Details zu einigen, zum Beispiel die wichtige Frage, aus welchen Geldquellen der Klima-Fonds gespeist werden.
PRO ASYL ist eine unabhängige Menschenrechtsorganisation, die sich seit mehr als 25 Jahren für die Rechte verfolgter Menschen in Deutschland und Europa einsetzt. PRO ASYL setzt sich für eine demokratische und offene Gesellschaft ein, in der Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Neben Öffentlichkeitsarbeit, Recherchen und der Unterstützung von Initiativgruppen begleitet PRO ASYL Flüchtlinge in ihren Asylverfahren und steht ihnen mit konkreter Einzelfallhilfe zur Seite.
Seit über 10 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den Red Hand Day am 12. Februar, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Über 370.000 rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit.
Die Kampagne "save me – Flüchtlinge aufnehmen" will Menschen auf der Flucht eine dauerhafte Perspektive geben. Ziel ist es, die Politik dazu zu bewegen, für Deutschland eine Quote für die Aufnahme von Flüchtlingen festzulegen wie sie bereits in vielen anderen Staaten vorhanden ist. In Deutschland beteiligen sich mittlerweile 56 Städte und Gemeinden. Getragen wird die Kampagne von einem breiten Bündnis, darunter die Organisationen Pro Asyl mit dem UNHCR, Wohlfahrtsverbände, Kirchen sowie Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen.
Schule für alle! (Quelle: http://kampagne-schule-fuer-alle.de/)
Eine Kampagne der Landesflüchtlingsräte, dem BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen – unterstützt von der GEW und Pro Asyl. Sie kritisiert die Ausgrenzung zehntausender junger Flüchtlinge vom Lernort Schule und fordert Schule für alle ohne Ausnahmen.
Am Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (SOR-SMC) kann jede Schule teilnehmen. Die Voraussetzung ist, dass mindestens 70 Prozent aller Schulangehörigen (Schüler/-innen, Lehrkräfte und technisches Personal) die Grundsätze von SOR-SMC anerkennen. Damit verpflichten sie sich, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.