Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung - überwiegend mehrjähriger - internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Seit mehr als 15 Jahren setzen sich Kinder auf der ganzen Welt im Rahmen des "World‘s Children‘s Prize for the Rights of the Child" mit Kinderrechten anhand von konkreten Beispielen und Projekten auseinander. In vielen Ländern der Erde hat dieses Projekt Einzug in die Lehrpläne an Schulen erhalten oder ist auf anderem Wege bekannt geworden. Bisher haben sich so 36 Millionen Kinder an der Aktion beteiligt. Gemeinsam beschäftigen sich junge Heranwachsende mit den besonderen Rechten der Kinder – vor allem dort wo sie verletzt und gebrochen werden.
FIAN Deutschland hat am 10. Dezember 2012 eine Kampagne für die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gestartet. Die Kampagne nimmt Bezug auf die Tatsache, dass 50 Prozent der weltweit Hungernden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind. Hunger ist also ländlich - und Hunger ist weiblich. 70 Prozent der Hungernden sind Frauen und Mädchen. Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppen an den Hungernden ist höher als ihr Anteil an der Bevölkerung. Deswegen setzt FIAN sich für eine Stärkung der Rechte von Kleinbauern durch eine Menschenrechtskonvention ein. Mit der Kampagne für die Rechte von Kleinbauern will FIAN die Bundesregierung von der Notwendigkeit einer solchen Konvention überzeugen. Denn Deutschland habe sich beim Menschenrechtsrat ausdrücklich gegen ein neues Rechtsinstrument für kleinbäuerliche Gemeinschaften ausgesprochen. Dies macht deutlich, dass die bestehenden Menschenrechtspakte kleinbäuerliche Gemeinden nicht ausreichend schützen.
Das jährlich stattfindende Schulprojekt Lauf gegen den Hunger wird von der internationalen Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger angeboten. Das Projekt wird weltweit an Schulen durchgeführt und eignet sich für alle Jahrgangsstufen. Es setzt sich aus einem interaktiven Themenvortrag, bei dem die Ursachen von Hunger und Mangelernährung sowie die Arbeit einer NGO beleuchtet werden, und einem Sponsorenlauf zusammen. Kinder engagieren sich für ein soziales Projekt und lernen dabei Wissenswertes über die Ursachen, Ausbreitung und Bekämpfung von Hunger in der Welt.
Die Kampagne "Mahlzeit!" von Oxfam hat einen grundlegenden Wandel des Welternährungssystems zum Ziel. Sie fordert einen Wandel – hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft, einer neuen ökologischen Zukunft und mehr Verteilungsgerechtigkeit.
Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der Kakaobranche nach wie vor ein massives Problem. In Westafrika, der Hauptanbauregion für Kakao, arbeiteten noch immer etwa zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Mehr als 500.000 von ihnen unter Bedingungen, die nach den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als ausbeuterisch eingestuft und damit verboten sind.
Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair!“ setzt sich für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam fordern 19 Partner aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt. Aktuell ruft die Kampagne auf, die Petition "Stoppt unfairen Handel" zu unerschreiben, um bei der EU-Kommission verbindliche Regeln einzufordern, um unfairen Handelspraktiken der Supermärkte einen Riegel vorzuschieben.
Die Handelskampagne "Make Trade Fair" wurde 2002 von der Organisation Oxfam International gegründet und soll einen Beitrag zur Etablierung des gerechten Welthandels leisten. Die Kampagne fordert u.a. die Einhaltung von Arbeitsrechten, faire Preise für Agrarprodukte und den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten.
makeITfair ist ein europäisches Projekt zur Unternehmensverantwortung in der Informationstechnologie (IT). Die Kampagne will junge Leute aus Europa auf die miserablen Arbeitsbedingungen und die massiven Umweltprobleme bei der Produktion von Konsumgütern wie Mobiltelefonen, Laptops und MP3-Playern aufmerksam machen und dazu aufrufen, selbst aktiv zu werden. Koordiniert von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen aus ganz Europa wird das Projekt auch von der Europäischen Union unterstützt.
Jedes Jahr sterben Millionen Menschen in ärmeren Ländern an behandelbaren Krankheiten, weil sie sich die lebensnotwendigen Medikamente nicht leisten können oder weil es keine wirksamen Arzneimittel gibt. Ärzte ohne Grenzen hat bereits 1999 die Kampagne "Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten" ins Leben gerufen, die Druck auf die Verantwortlichen in Forschung, Politik und Industrie ausübt, dringend benötigte Medikamente in ärmeren Ländern zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen und neue Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika zu erforschen.
2013 stand eine Reform der EU-Agrarpolitik an. Damit Verbraucher/-innen sich über die aktuelle Situation und über mögliche und wünschenswerte Veränderungen in der Landwirtschaft informieren und mit diskutieren können, wurde die Kampagne "Meine Landwirtschaft" initiiert. Brot für die Welt hat zusammen mit 22 anderen Organisationen diese Kampagne ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbraucher/-innen anzuregen, mit dem Ziel, dass die Verbraucher/-innen sich aktiv in die Debatten um die zukünftige Agrarpolitik einmischen und gemeinsame Forderungen stellen.