Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

0

Hier finden Sie eine Aufstellung - überwiegend mehrjähriger - internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | R | S | U | W | Z
Die Kampagne "Mahlzeit!" von Oxfam hat einen grundlegenden Wandel des Welternährungssystems zum Ziel. Sie fordert einen Wandel – hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft, einer neuen ökologischen Zukunft und mehr Verteilungsgerechtigkeit.
Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der Kakaobranche nach wie vor ein massives Problem. In Westafrika, der Hauptanbauregion für Kakao, arbeiteten noch immer etwa zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Mehr als 500.000 von ihnen unter Bedingungen, die nach den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als ausbeuterisch eingestuft und damit verboten sind.
Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair!“ setzt sich für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam fordern 19 Partner aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt. Aktuell ruft die Kampagne auf, die Petition "Stoppt unfairen Handel" zu unerschreiben, um bei der EU-Kommission verbindliche Regeln einzufordern, um unfairen Handelspraktiken der Supermärkte einen Riegel vorzuschieben.
Die Handelskampagne "Make Trade Fair" wurde 2002 von der Organisation Oxfam International gegründet und soll einen Beitrag zur Etablierung des gerechten Welthandels leisten. Die Kampagne fordert u.a. die Einhaltung von Arbeitsrechten, faire Preise für Agrarprodukte und den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten.
makeITfair ist ein europäisches Projekt zur Unternehmensverantwortung in der Informationstechnologie (IT). Die Kampagne will junge Leute aus Europa auf die miserablen Arbeitsbedingungen und die massiven Umweltprobleme bei der Produktion von Konsumgütern wie Mobiltelefonen, Laptops und MP3-Playern aufmerksam machen und dazu aufrufen, selbst aktiv zu werden. Koordiniert von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen aus ganz Europa wird das Projekt auch von der Europäischen Union unterstützt.
Jedes Jahr sterben Millionen Menschen in ärmeren Ländern an behandelbaren Krankheiten, weil sie sich die lebensnotwendigen Medikamente nicht leisten können oder weil es keine wirksamen Arzneimittel gibt. Ärzte ohne Grenzen hat bereits 1999 die Kampagne "Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten" ins Leben gerufen, die Druck auf die Verantwortlichen in Forschung, Politik und Industrie ausübt, dringend benötigte Medikamente in ärmeren Ländern zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen und neue Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika zu erforschen.
2013 stand eine Reform der EU-Agrarpolitik an. Damit Verbraucher/-innen sich über die aktuelle Situation und über mögliche und wünschenswerte Veränderungen in der Landwirtschaft informieren und mit diskutieren können, wurde die Kampagne "Meine Landwirtschaft" initiiert. Brot für die Welt hat zusammen mit 22 anderen Organisationen diese Kampagne ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbraucher/-innen anzuregen, mit dem Ziel, dass die Verbraucher/-innen sich aktiv in die Debatten um die zukünftige Agrarpolitik einmischen und gemeinsame Forderungen stellen.
Die Fastenaktion von Misereor findet jedes Jahr statt. Zwei Wochen vor Ostern wird in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland eine Kollekte im Rahmen der Misereor-Fastenaktion durchgeführt. Das so gesammelte Geld fließt direkt in MISEREOR-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die MISEREOR-Fastenaktion 201 steht unter dem Leitwort ‚Neu denken! Veränderung wagen.’.
Alltagsrassismus protokolliert Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihrer "Hautfarbe", ihrer vermeintlichen Religion oder anderer Zuschreibungen diskriminiert und ausgegrenzt. Rassismus zeigt sich in allen Lebensbereichen: in der Politik, bei der Job- und Wohnungssuche, in der Ausbildung, beim Arzt, in der Disko oder auf dem Fußballplatz. In einer Serie von Videos und Texten erzählen an dieser Stelle ganz unterschiedliche Menschen ihre persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren rassistischen Erfahrungen im Alltag und was diese für ihr Leben bedeuten. Außerdem findet sich ein Glossar für diskriminierungssensible Sprache und die Broschüre: "Wir nehmen Rassismus persönlich"
Eine Brücke schlagen auf die andere Seite der Welt?! Und das mit einem Baum und einem Pappschild? Die deutschlandweite OroVerde-Kampagne "#AdoptATree" macht es möglich und lädt Lehrkräfte dazu ein mit ihren Schülern für den Regenwald und einen nachhaltigeren Konsum aktiv zu werden. Diese Mitmach-Aktion lässt sich durch ihren geringen Zeit- und Materialaufwand gut in eine Doppelstunde integrieren: Neben dem Kunstunterricht bieten sich auch der Erdkunde-, Biologie- und Englischunterricht an, um die Kreativität der Schüler/innen zu fördern.