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zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung - überwiegend mehrjähriger - internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die Aufgabe der Menschrechtsverteidiger/-innen in Kolumbien ist gefährlich. Wer sich in Kolumbien für Menschenrechte einsetzt, riskiert nicht nur Drohungen und Angriffe, sondern auch wiederholt Strafprozesse. Hinzu kommt, dass im April 2009 Dokumente öffentlich wurden, die eine Spionageoperation seitens des kolumbianischen Geheimdienstes Departamento Administrativo de Seguridad (DAS) belegen und eine Einschränkung oder Neutralisierung der Menschrechtsverteidiger/-innen fordern. Der kolumbianische Geheimdienst DAS untersteht direkt dem Präsidenten. Daher haben verschiedene Menschrechtsorganisationen aus aller Welt am 9. September 2009 in Bogotá die „Kampagne für das Recht, die Menschenrechte in Kolumbien zu verteidigen“ ins Leben gerufen.
Die 1998 gegründete internationale Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im südlichen Afrika fordert, dass die durch die Apartheid verursachten Schulden im südlichen Afrika gestrichen und die Opfer der Apartheid entschädigt werden. In Deutschland beteiligen sich an der Kampagne ein ständig größer werdendes Bündnis von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und von kirchlichen Gruppierungen. Auf den Seiten von medico international finden sich umfassende und aktuelle Informationen zum Thema.
Gemeinsam mit mehr als 80 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert die Stiftung gegen Rassismus dazu auf, sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die jährlichen Aktionswochen bieten auch Schulen Gelegenheit zum vielfältigen Engagement. Entsprechende Anregungen, Ideen und Vorschläge stehen zum Download bereit. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018 fanden vom 12. - 25. März statt.
Als 2017 in Argentinien die vierte Weltkonferenz zum Thema Kinderarbeit stattfand, sollten dort erstmals auch die Perspektive der Mädchen und Jungen einfließen, die unter gefährlichen und unzumutbaren Bedingungen arbeiten. Dieses Anliegen realisieren die Kinderhilfswerke Kindernothilfe, terre des hommes und Save the Children mit der internationalen Kampagne "Zeit zu reden".
Die Kampagne "Jecke Fairsuchung - Faire Kamelle im rheinischen Karneval" bietet allen Gruppen im Karneval eine verantwortungsbewusste und öffentlichkeitswirksame Alternative zu den üblichen "Kamelle" im Straßenkarneval. Alle Produkte kommen direkt von den Produzenten aus Fairem Handel und zum großen Teil aus biologischem Anbau. Ab sofort sind auch die Unterrichtsmaterialien unter dem Titel "Aktiv für faire Kamelle" auf der Website der Kampagne verfügbar. Sie wurden von Lehrer/-innen und Mitarbeiter/-innen des Jecke Fairsuchung e.V. für Unterrichtende und Interessierte zusammengestellt und vermitteln Informationen zu den Themen "Der rheinische Karneval am Beispiel der Stadt Köln" und "Fairer Handel".
Die internationale Kampagne "350.org" hat das Ziel Auswege aus der Klimakrise zu suchen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zahl 350, denn 350 ppm ist das Höchstmaß von CO2, das unsere Atmosphäre tragen kann. Der Slogan für 2015 lautete "Der Weg durch Paris". Lokale Gemeinschaften sollen verändert, Politiker/-innen überzeugt und die Bewegung gestärkt werden.
Weltweit leben rund 3,2 Millionen Kinder mit HIV. Für Kinder unter fünf Jahren ist das Risiko, in den ersten Jahren zu sterben, bei über 50 Prozent. Doch weniger als die Hälfte der Babys und Kleinkinder werden getestet, und drei von vier Kinder mit HIV bekommen keine Medikamente. Es besteht dringender Handlungsbedarf. terre des hommes hat gemeinsam mit der Kindernothilfe, Plan International, World Vision und dem Aktionsbündnis gegen Aids die Kampagne "Kinder ohne Aids – Medikamente und Tests für alle" ins Leben gerufen.
Das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich im Rahmen der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein. Denn der Faire Handel zeigt seit mehr als 40 Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 konnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen.
In Rio de Janeiro fanden vom 5. bis 21. August 2016 die Olympischen Sommerspiele und vom 7. bis 18. September 2016 die Paralympics statt. In der spannenden brasilianischen Metropole stehen Reichtum und Armut in einem krassen Gegensatz. Die Menschen in den Favelas, den Armenvierteln, haben nur wenige Chancen auf eine umfassende Bildung, gute Arbeit und Wohnverhältnisse oder gar ein Leben im Wohlstand. Das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ lenkt den Blick auf die Lebenssituation der Benachteiligten in Rio de Janeiro.
Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger mehr als 80 (81,6) Kilogramm Lebensmittel weg. Unter dem Titel "Zu gut für die Tonne" setzt sich das BMELV mit einer Informationskampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein. Die Initiative wurde im März 2012 gestartet. Im Internetportal zugutfuerdietonne.de findet man Informationen zu aktuellen Aktionstagen in unterschiedlichen deutschen Städten, sowie hunderten Rezepten für "Beste Reste" einen Wissenstest und hilfreiche Tipps was jede und jeder gegen Lebensmittelverschwendung tun kann.