Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

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Hier finden Sie eine Aufstellung - überwiegend mehrjähriger - internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

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Die Kampagne FairWertung setzt sich für den verantwortlichen Umgang mit alten Kleidungsstücken ein. Sie möchte zum umweltverträglichen Sammeln und Verwerten von gebrauchten Kleidungsstücken anregen. Dazu hat der Dachverband FairWertung e.V. Standards für den Umgang mit alter Kleidung entwickelt, die Partnerorganisationen von FairWertung einhalten müssen. Die Internetseite der Kampagne bietet Hintergrundinformationen und Materialien zum Thema Textilrecycling an. Anregungen und Hilfestellungen für den eigenverantwortlichen Umgang mit ausrangierter Kleidung gehören auch dazu.
"Frieden – Jedes Leben zählt!" – unter diesem Motto steht die Schulaktion 2016 von Gemeinsam für Afrika, die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, sich mit den Themen Frieden und Krieg, mit Fokus auf die Situation in Afrika, auseinanderzusetzen. Die Unterrichtsmaterialien "Frieden – Jedes Leben zählt" für die Grundschule und für die Sekundarstufen I und II liefern umfassende und differenzierte Hintergrundinformationen für die Lehrperson, Übungen für den praktischen Unterricht und jede Menge Aktionsideen, um aktiv zu werden. Die Unterrichtsmaterialien stehen kostenfrei zur Bestellung oder zum Download auf der Website von Gemeinsam für Afrika bereit.
Die europaweite Aktionswoche zum Globalen Lernen, die "Global Education Week" (GEW), fand in 2017 vom 18. bis 26. November unter dem Motto "Meine Welt, Deine Welt – Bewusster Konsum für nachhaltige Entwicklung“ statt. Der World University Service (WUS) koordiniert die Aktivitäten in Deutschland und lädt NROen, Schulen, Universitäten, staatliche Institutionen, lokale und regionale Initiativen etc. dazu ein, eine Veranstaltung (Workshops, Ausstellungen, Filme, Projekttage...) zu organisieren und in den Rahmen der Aktionswoche zu stellen.
Die Globale Bildungskampagne ist ein internationales Bündnis aus Entwicklungsorganisationen und Bildungsgewerkschaften. Das Ziel der Kampagne ist die Durchsetzung des grundlegenden Menschenrechts auf eine gebührenfreie und qualitativ gute Grundbildung für alle Menschen. Jedes Jahr organisiert die Globale Bildungskampagne Aktionswochen zum Thema "Bildung für alle" und gibt entsprechende Unterrichtsmaterialien heraus. Innerhalb der jährlichen Aktionswochen, die meistens Anfang April starten, gibt es weltweite Aktionen, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Die Aktionen stehen jedes Jahr unter einem anderen Motto. In den Aktionswochen 2016 vom 25. bis 29. April ging es um das Menschenrecht auf Bildung auf der Flucht.
Ausbeuterische Kinderarbeit in der Teppichindustrie abzuschaffen - das ist das Ziel von GoodWeave International (GWI). Zertifizierte Teppiche mit dem GoodWeave-Siegel werden nicht von Kinderhand, sondern von erwachsenen und angemessen bezahlten Teppichknüpfern hergestellt. Unabhängige Inspektoren kontrollieren regelmäßig die Einhaltung des GoodWeave-Standards in den Produktionsstätten.
Österreichische Gewerkschaften aus der Lebensmittel- und Landwirtschaftsindustrie möchten mit dieser Kampagne in erster Linie die Mitglieder der Welthandelsorganisation ansprechen und für einen gerechten und fairen Handel eintreten. Immer noch und immer mehr wird die Nahrungsmittelversorgung an den Maßstäben der großen Konzerne gemessen, und nicht an den Anforderungen der Kleinst- und Landwirtschaftsbetriebe, die das Leben vieler Menschen in den ärmeren Entwicklungsländern bestimmen.
„Verantwortung und Nachhaltigkeit. Mach mit!“. Die von der Staatskanzlei Saarland initiierte Nachhaltigkeits- und Informationskampagne, die gemeinsam mit den Ministerien für Bildung und Kultur sowie Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt wird, startet in ausgeweiteter Form in die zweite Runde. Wie bereits im ersten Jahr sammelt das Land im Rahmen der Kampagne Althandys und setzt dabei ein Zeichen zur Schonung natürlicher Ressourcen. Im Vergleich zur ersten Kampagne, an der sich alle weiterführenden Schulen im Saarland beteiligen konnten, wird die Zielgruppe nun erweitert.
Mit dieser in 2007 gestarteten Aktion will die ökumenische Kampagne "Brot für alle und Fastenopfer" die Computerindustrie darauf aufmerksam machen und dazu auffordern, den Arbeiterinnen in den Zuliefererfirmen existenzsichernde Löhne, Arbeitsverträge und Sicherheitsmaßnahmen zu garantieren und diese schnellstmöglich umzusetzen. Im Rahmen einer Postkartenaktion kann und soll sich jeder Konsument bzw. jede Konsumentin persönlich an die großen Computerhersteller wenden.
Die Kampagne erinnert an das 20-jährige Bestehen der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Mit der Kampagne sollte eine Plattform für Kinder und Jugendliche aus aller Welt geschaffen werden, durch die sie sich Gehör verschaffen und ihre Standpunkte für europäische Politiker/-innen sichtbar machen können.