Nord-Süd-Begegnungen: Publikationen zum Thema
Hier finden Sie eine Auswahl von Print- und Onlineressourcen zum Thema: Handbücher, Ratgeber, Erfahrungsberichte,...
Praxisbuch: Interkulturelle Begegnungen, die bewegen
Das neue Praxisbuch enthält neben Erfahrungsberichten vor allem viele praktische Methoden (inkl. Kopiervorlagen) zur Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Evaluation von Angeboten mit Gästen aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Für Lehrpersonen und alle Personen die sich für erlebnisorientierte interkulturelle Begegnungen interessieren bzw. diese auch anbieten (möchten).
Zeitschrift Coyote zu Freiwilligendiensten
Das englischsprachige Magazin Coyote, das von EU-CoE youth partnership herausgegeben wird, beschäftigt sich mit Jugendarbeit und deren Akteuren. Die aktuelle Ausgabe, Coyote 17, ist zum Thema Freiwilligentätigkeit erschienen. Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit ist dabei nur ein Thema. Es gibt etwa auch einen Erfahrungsbericht aus Liberia und menschenrechtliche und finanzielle Aspekte von Freiwilligendiensten werden beleuchtet.
Neuauflage der AKLHÜ-Broschüre und eines Faltblatts zu Internationalen Freiwilligendiensten
Die Broschüre "Internationale Freiwilligendienste" stellt die unterschiedlichen internationalen Programme vor, die von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren angeboten werden. Dazu gehören z.B. der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD), der Europäische Freiwilligendienst (EFD), weltwärts oder kulturweit. Aufgeführt sind jeweils Angaben zu den Voraussetzungen, den Leistungen sowie der Vorbereitung und Begleitung der einzelnen Freiwilligenprogramme. Als Ergänzung bietet das Faltblatt "Chancen des persönlichen Engagement in Internationalen Freiwilligendiensten" eine tabellarische Orientierungshilfe mit Kontaktdaten von über 50 Entsendeorganisationen in den verschiedenen Programmen. Interessierte finden außerdem Linktipps für die Suche nach Einsatzstellen
"SüdZeit" über internationale Freiwilligendienste
Ein freiwilliges Engagement in einem Schwellen- oder Entwicklungsland steht zurzeit in Deutschland hoch im Kurs. SüdZeit, das Eine Welt Journal Baden Württemberg, hat das Thema als Schwerpunkt gewählt und zeigt darin auf, welchen vielfältigen Nutzen internationale Freiwilligendienste erbringen. Das aktuelle Heft 2/2011 ist als Download erhältlich.
Erster Bericht zum Freiwilligendienst "Kulturweit" ist erschienen
Der Bericht bietet einen umfangreichen Einblick in den Freiwilligendienst "kulturweit". Es werden Entwicklungen seit dem Beginn des Projektes im Februar 2009 dargestellt und erste Ergebnisse der Qualitätssicherung und Evaluation vorgestellt. Grundlage hierfür bilden Befragungen der zurückgekehrten Freiwilligen und der teilnehmenden Einsatzstellen und deren systematische Auswertung. Der Bericht wurde im November 2010 verfasst und beinhaltet ausschließlich Daten und deren Entwicklung vom offiziellen Projektbeginn (13. Februar 2009) bis zum 31. Oktober 2010. Spätere Entwicklungen oder Änderungen sind daher nicht berücksichtigt. Der Bericht richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Er bietet einen detaillierten Einblick in die Strukturen des Freiwilligendienstes sowie die bisherigen Entwicklungen und stellt die ersten Ergebnisse aus dem Bereich der Qualitätssicherung und Evaluierung dar.
Handbuch "Wir machen einen Austausch!"
Mit "Wir machen einen Austausch!" ist ein Handbuch für Freiwilligenarbeit von Senioren im Ausland erschienen. Im Handbuch wird die Vorbereitung eines Projektes, die Werbung und die Vorbereitung der Freiwilligen beschrieben. Im Prolog sind Hintergrundinformationen zu europäischen Austauschprogrammen für ältere Freiwillige enthalten und Akteure bzw. Organisationen werden vorgestellt. Ein Epilog geht auf die Evaluierung des Projekts und die Erfahrung ein. Das Handbuch ist im Rahmen des EU-Projektes seVen (Senior European Volunteer Exchange Network) erstellt worden und steht zum Download in englisch, französisch, italienisch und deutsch zur Verfügung.
Toolbox "Internationale Begegnungen organisieren"
Die Toolbox „Internationale Begegnungen organisieren“ von DIAB- Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. bietet Teams der Internationalen Jugendarbeit mit wenig Erfahrung wichtiges Know-How, eine internationale Jugendbegegnung mit Erfolg zu organisieren. Die Toolbox dient als Leitfaden und Orientierungshilfe und beinhaltet Informationen zu den Rahmenbedingungen einer internationalen Begegnung. Aufbau und Inhalt orientieren sich an den einzelnen Phasen der Organisation.
Zurück für die Zukunft – Gerechtigkeit weltweit
Das forum für internationale entwicklung + planung (finep) ein zur Fortbildung von weltwärts-Rückkehrer/ -innen publiziert. Es richtet sich an Trainer/ -innen von Entsendeorganisationen, die ihre Rückkehrer/ -innen zu entwicklungspolitischen Multiplikator/ -innen weiterbilden möchten. In sieben Modulen vermittelt das Handbuch Wissen über entwicklungspolitische Themen wie Globales Lernen, Gerechtigkeit, Ernährungssicherheit und Globale Partnerschaft. Zudem beinhaltet das Handbuch Methodenkenntnisse zum Projektmanagement, Präsentation, Argumentation und Moderation, die es den Rückkehrer/ -innen ermöglichen, entwicklungspolitische Bildungsprojekte durchzuführen.Das Handbuch ist für weltwärts-Entsendeorganisationen kostenlos zu beziehen.
Neue Broschüre zu Nord-Süd-Schulpartnerschaften
Die Broschüre "Nord-Süd-Schulpartnerschaft - wie geht das? Eine Orientierungshilfe" ist in überarbeiteter und ergänzter Version neu erschienen. Die unter Federführung des Umweltministeriums Schleswig-Holsteins entstandene Publikation enthält Bausteine für den Aufbau einer Nord-Süd-Schulpartnerschaft, bundesweite Adressen und Links zu Informationen und Beratung sowie ein Planspiel, mit dem in der Schule Möglichkeiten und Bereitschaft zum Aufbau einer Partnerschaft geprobt werden können.
Globales Lernen in Entwicklungsländern
In der Publikation werden die Erfahrungen von Auslandsaufenthalten und entwicklungspolitischen Bildungsprogrammen untersucht. In vier Fallstudien untersucht die Autorin Sonja Richter die Erfahrungen von Auslandsaufenthalten von Teilnehmern des entwicklungspolitischen Bildungsprogramms ASA - Arbeits- und Studienaufenthalte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Vor dem Hintergrund des pädagogischen Konzeptes Globales Lernen analysiert die Autorin die Bedeutung derartiger Erfahrungen für das entwicklungspolitische Engagement der Zurückkehrenden und zeigt, wie die Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungsproblemen das Denken und Handeln der Teilnehmenden verändert. Das 110 Seiten starke Buch ist für EUR 19,50 über den Krämer-Verlag zu beziehen.
Wo bitte geht´s nach weltwärts?
Das Welthaus Bielefeld hat mit Unterstützung des BMZ eine neue Broschüre zur Vorbereitung von jungen Leuten für das weltwärts-Programm erarbeitet. Auf 48 Seiten finden sich darin Vorschläge und Arbeitsmaterialien für Vorbereitungsseminare, die der persönlichen, entwicklungspolitischen und interkulturellen Qualifizierung dienen. Zielsetzung ist es, mit vielfältigen Methoden Motive, Erwartungen und Befürchtungen sowie den entwicklungspolitischen Kontext und die zu erwartenden interkulturellen Konfliktfelder zu reflektieren.
Schulpartnerschaft als Instrument globalen Lernens. Hintergründe, Erfahrungsberichte, Impulse.
Das 48-seitige Werkstattheft beschreibt Workshop-Ergebnisse zur Evaluation von Schulpartnerschaften und gibt Tipps zur Planung, Gründung und Gestaltung einer Schulpartnerschaft im Sinne der Agenda 21. Es entstand im Rahmen des NRW-Modellversuchs "Agenda 21 in der Schule" im BLK-Modellprogramm "21" - Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Auftraggeber war das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes Nordrhein-Westfalen (NUA). Autoren des 2004 erschienenen Bandes sind Volker Schrempf und Jürgen Wolters.
Voneinander Lernen - Ökumenische Lernreisen gestalten
Ökumenische Zusammenarbeit und Begegnung gehören zum Selbstverständnis der evangelischen Kirchen. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) unterstützt Ökumenische Lernreisen, weil sich in und aus ihnen Bildungsprozesse und entwicklungspolitisches Engagement entfalten können. Wie solche Begegnungsprogramme aufgebaut werden können, wie die Partner mit einbezogen werden können und was es sonst noch alles zu beachten gibt, dazu möchte diese Handreichung Anregungen und Antworten geben.
Handreichung "Encontros - Begegnungen. Schulpartnerschaften mit Mosambik"
Der Koordinierungskreis Mosambik (KKM) unterstützt die Schulen bei der Initiierung und Weiterentwicklung ihrer Partnerschaften und stellt eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Vernetzung dar. Zum Thema Schulpartnerschaften hat der KKM zudem die Handreichung "Encontros - Begegnungen. Schulpartnerschaften mit Mosambik" herausgegeben, die ein Bild von bestehenden Partnerschaften vermittelt und damit Schulen, die eine Schulpartnerschaft aufbauen wollen oder eine bestehende Partnerschaft weiter entwickeln wollen, hilfreiche Informationen liefert. Sie bietet Informationen, Adressen und sehr konkrete Hinweise für Ziele, erste Schritte, Partnerschaftsaktivitäten und Finanzierungsmöglichkeiten.
Schulpartnerschaften von Grundschulen
Für die Grundschule fällt es schwerer, sich die konkrete Ausgestaltung einer Schulpartnerschaft vorzustellen. Schließlich beherrschen die Kinder in der Regel die Sprache des Partnerlandes nicht, die ihnen den sprachlichen Austausch ermöglicht. Doch auch hier gibt es Mittel und Wege der Durchführung. Beispiele zur Ausgestaltung von Schulpartnerschaften in Grundschulen finden sie in Teil 2 und Teil 3 der drei Themenhefte: "Zukunft gestalten lernen - (k)ein / Mein Thema für die Grundschule", herausgegeben vom Programm Transfer-21. Zum Preis von je 8,90 Euro kann man die Hefte beziehen.
In diesem Beitrag von Gisela Führing und Albert Martin Mané des Vereins ASET - Interkulturelles Atelier Berlin/Brandenburg sollen anhand von konkreten Beispielen Möglichkeiten und Grenzen von Nord-Süd-Schulpartnerschaften aufgezeigt werden, um zu allgemeinen Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit und die je schulindividuelle Ausgestaltung von Partnerschaft zu gelangen.