Tor nach Afrika
Bildende
"Tor nach Afrika" ist der Titel eines langfristigen Projekts an Schulen (2005-2010) der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, das den Sport als Medium für politische Bildung nützt und bis 2010, als Südafrika Gastland der Fußball-WM war, lief. Die Projekte, die über die Homepage der Aktion präsentiert werden, veranschaulichen mit konkreten Beispielen vielfältige Informationen über Afrika.
Ziel war es, den Blick für die Probleme und Perspektiven des Kontinents zu schärfen und die eigene Wertorientierung zu stärken. Fußball spielt hierbei eine tragende Rolle, denn afrikanischer Fußballsport ist gerade für Jugendliche attraktiv. Durch diese Attraktivität wird der Zugang zur Thematik erleichtert und es können bedeutende Sachverhalte transportiert werden, die im Zentrum von Werteerziehung und grundlegender ethischer Orientierung liegen. Die Vorstellungen von Schüler/-innen über den widersprüchlichen Kontinent werden konkreter und Rückschlüsse auf eigene Denk- und Handlungsweisen können somit gezogen werden
Im Abschlussschuljahr 2009/2010 war - wie im ersten Projektjahr - wieder das Thema Fußball-WM und der Fußballsport als Trägermedium im Mittelpunkt.
Die Landeszentrale, die zum Bayerischen Kultusministerium gehört, koordinierte für das Konzept "Tor nach Afrika" eine Fülle von Einzelprojekten, die in Kooperation mit anderen Akteuren der politischen Bildung realisiert werden.
Partner waren u.a. "missio", das Internationale Missionswerk der Katholischen Kirche, das zu den wichtigsten in Afrika gehört, und die Deutsche Aidshilfe. Auch die Projektpartnerschaften, die im "Eine-Welt-Netzwerk Bayern" zusammengefasst sind, standen im Blickfeld der gemeinsamen Arbeit. Die Landeszentrale stellte ihrerseits mit ihrem Kontakt zu den Schulen eine breite Kommunikation der Inhalte sicher und begleitete die Themen publizistisch.
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